"Wir haben einfach viel zu pomadig gespielt und es versäumt, frühzeitig den Sack zuzumachen. Dietzenbach ist gewiss nicht stärker als Wächtersbach, hat sich jedoch viel besser verkauft", ärgerte sich Klaus Bastian über die Vorstellung seiner Truppe. Die hatte wie beim Rekordsieg über Wächtersbach eine Woche zuvor mit 16:9 und 18:10 die Nase vorne, vergab aber mit unvorbereiteten und überhasteten Abschlüssen die Chance, sich weiter abzusetzen. Dass die Gastgeber noch vor der Pause auf 19:15 verkürzten schien nur ein Schönheitsfehler, da die TSG anfangs der zweiten Hälfte nochmals richtig Gas gab und mit dem 28:19 wieder für klare Verhältnisse sorgte. Über Gegenstöße kamen die Dietzenbacher zu leichten Toren und dem schnellen Anschluss zum 29:25. In der Schlussphase pendelte die Führung der TSG zwischen drei und sechs Toren, wobei die TSG-Fans nicht wirklich Angst um den verdienten Sieg haben mussten. Bis auf Martin Drosdek, der in der Abwehr eine solide Leistung zeigte, sowie Claudius Deichmann, der trotz weniger und schwacher Anspiele auf acht Feldtore kam, bleiben die Bürgeler durchweg unter ihren Möglichkeiten.

 

 

 

 

Es spielten: Peter Vrabel; Robert Nowinski (4), Boris Wolf (8/2), Sebastian Marten (1), Tim Geyer (3), Sven Lenort (2), Thorsten Burchardt (1), Andreas Nubert (6), Martin Drosdek, Philipp Thomas (2/1), Claudius Deichmann (8).

 

 

Schiedsrichter: Sauermilch/Dametz (Maintal/Bruchköbel)

Siebenmeter: 6/5 – 4/3                 Zeitstrafen: 1 – 3