beim 33:26 (17:14)-Sieg mit einer kämpferisch überzeugenden Leistung aufwarteten und auch ganz ordentliche spielerische Ansätze boten, war bei den Rodenbachern in keiner Phase zu erkennen, dass die zum Kreis der Titelanwärter zählten. Freilich wurde die Truppe von Jörg Valentin ohne Thorsten Ruth, Rainer Bopp und Christian Reiss den Anforderungen nicht gerecht und unterlag völlig verdient. Nur knappe zehn Minuten wurden die Rodenbacher ihrer Favoritenrolle gerecht, führten mit 4:2 und 6:4, scheiterten dann aber ein ums andere Mal am starken Peter Vrabel im TSG-Gehäuse. Zudem fanden viele Pässe keinen Abnehmer, sondern landeten in den Händen der Gastgeber, die immer wieder über den Gegenstoß zum Erfolg fanden. Neben Vrabel bot auch Robert Nowinski eine ausgezeichnete Leistung und traf beinahe nach Belieben. Pech hatte Bürgel in den ersten Minuten, als zwei völlig freie Würfe nur den Pfosten trafen, während die Rodenbacher auf der anderen Seite Treffer markierten. Nach dem Ausgleich zum 6:6 bekam die TSG zusehends Oberwasser, setzte sich auf 11:7 und 16:9 ab, leistete sich dann aber flüchtige Fehler, die die Rodenbacher den Anschluss zum 16:13 finden ließen. Nach der Pause setzten die Gastgeber energisch nach, stellten mit dem 21:15 den alten Abstand wieder her und hatte in der Folge keine Probleme, Spiel und Gegner unter Kontrolle zu halten. Auch von einer immer offensiveren Abwehr ließ sich die Bastian-Truppe nicht aus dem Konzept bringen und siegte schließlich absolut verdient. „Ein solches Auftreten hatte ich von meiner Mannschaft eigentlich schon früher erwartet. Heute hat sie gezeigt, was in ihr steckt, und ich hoffe, dass sie das in dieser Runde noch das eine oder andere Mal tut“, zeigte sich Trainer Bastian vollauf zufrieden. 

Es spielten: Peter Vrabel, Björn Bahlmann; Robert Nowinski (7), Boris Wolf (13/4), Sven Lenort (2), Sebastian Marten (1), Tim Geyer, Martin Drosdek (3), Andreas Nubert (4), Philipp Thomas, Claudius Deichmann (3), Thorsten Burchardt. 

Schiedsrichter: Piller/Schmidt (Frankfurt)                      Zuschauer: 130

Siebenmeter: 4/4 – 3/2                                             Zeitstrafen: 7 – 7