Allerdings wurden die Bürgeler Jungs in den letzten Minuten von den Unparteiischen Frank/Mester klar benachteiligt. Den beiden Schiedsrichterinnen gelang es während der gesamten Partie nicht, die Härten aus dem Spiel zu nehmen. In der hektischen Endphase spielte Wiesbaden 20 Sekunden vor dem Ende den Ball ins Seitenaus, erhielt aber trotzdem den Einwurf zugesprochen und nutzte diesen Ballgewinn zum Ausgleich. Der letzte Freiwurf der TSG landete dann im Wiesbaden Tor, und die Schiri erkannten den Treffer zuerst an. Der Zeitnehmer hatte den Ball aber erst nach dem Abpfiff im Tor gesehen, woraufhin der Treffer nicht gegeben wurde und es beim Unentschieden blieb. Die Szenen nach dem Schlusspfiff sollten bei allen Beteiligten zu einem Überdenken des eigenen Verhaltens führen, damit es zu keiner Wiederholung kommt. Trotz des Punktverlusts zeigte die Bürgeler Mannschaft eine starke kämpferische Leistung und trat endlich wieder als Team auf. Zu bemängeln gibt es nur die fehlende Cleverness, die es verhinderte, eine 29:24 Führung trotz permanenter Zeitstrafen über die Zeit zu bringen. 

Es spielten: Julian Dins, Sebastian Brehmer; Stephan Stanco (2), Julian Gathof (2), Timo Kaiser (12/5), Stephan Denhard, Rene Nickolay, Chris Mohr (4), Marcel Vogt (8/1), Patrick Käseberg (3), Pascal Heeg (1), Nils Lenort.