Wirkliche Gedanken mussten sich die wenigen Zuschauer aber nicht um ihre Mannschaft machen, denn die Überlegenheit der TSG war deutlich. Das zeichnete sich beim 5:2 nach nur fünf Minuten ab, doch dass am Ende nur ein knappes 35:33 heraussprang, lag just an der Tatsache, dass die Abwehr wieder einmal viel zu defensiv und zu passiv arbeitete und den Gästen viel zu viele Freiheiten einräumte. Auf der anderen Seite konnte aber auch die Turnerschaft den Bürgeler Angriffswirbel nicht entscheidend stören. Sie konnte das Zusammenspiel von Martin Drosdek, Robert Nowinski und Sven Lenort mit Claudius Deichmann am Kreis nicht unterbinden, zudem konnte Torhüter Dresbach kaum einmal einen Ball abwehren. Nachdem die Gäste den Spieß zum 6:7 gedreht hatten, sorgte Bürgel mit einem energischen Zwischenspurt vom 9:7 auf 12:8 für die erste Vorentscheidung. Bischofsheim kam beim 17:16 anfangs der zweiten Hälfte heran und blieb bis zum 20:19 auf Tuchfühlung, hatte aber nicht mehr die Mittel den Gastgeber zu gefährden, nachdem der beim 25:21 wieder vier Tore vorgelegt hatte.

TSG Bürgel: Peter Vrabel, Kai Siegordner; Sebastian Marten, Thorsten Burchardt, Martin Drosdek (7), Claudius Deichmann (12), Tim Geyer, Robert Nowinski (5), Sven Lenort (3), Boris Wolf (8/3), Sascha Brack.

Schiedsrichter: Dorst/Scholz (Niedernberg/Michelbach)            Zuschauer: 100

Siebenmeter: 3/3 – 12/8                                                    Zeitstrafen: 6 – 8