Nach wie vor waren aber auch diesmal wieder eklatante Abwehrschwächen offensichtlich. Die Abstimmung untereinander stimmte nur selten, die Absprachen waren nicht so klar, als dass sich die Defensiv-Kräfte wirkungsvoll behaupten konnten. Freilich war wiederum zu erkennen, dass die TSG ihren Gegner viel zu sehr auf die leichte Schulter nahm. „Gegen Teams wie Rodenbach und Einhausen reicht ein solches Auftreten, die wirklich harten Nüsse kommen aber mit TUS Griesheim, JSG Odenwald und TV Kirchzell erst jetzt  auf uns zu. Ein Sieg reicht für die Oberliga, wenn uns ein zweiter Erfolg gelingt, könnten wir sogar an der Regionalliga kratzen“, wog Abteilungsleiter Hans Kaiser die Möglichkeiten des Teams ab.  

Die TSG startete konzentriert und führte nach knapp fünf Minuten mit 5:1 und hielt die Gäste mit 8:3 locker auf Distanz. Dann aber wurden Angriffe überhastet und unvorbereitet abgeschlossen, der Gast kam bei Gegenstößen zu leichten Toren und traf tatsächlich zum zwischenzeitlichen 11:11. Wirkliche Gedanken musste sich aber niemand machen, auch wenn der Gast bis zum 16:14 auf Tuchfühlung blieb. Die Frage nach dem Sieger wurde im zweiten Abschnitt binnen weniger Minuten deutlich beantwortet, als die TSG ihre Pausenführung auf 29:21 ausbaute und damit den Widerstand der Gäste brach. 

Es spielten: Julian Dins; Stefan Stanco, Julian Gathof (5), Florian Sattler (1), Daniel Martin-Hausner, Christian Kaiser (4), Marcel Vogt (8), Timo Kaiser (15), Chris Mohr (11), Nils Lenort, Patrik Käseberg. 

Schiedsrichter: Paul/Kaiser (Heusenstamm)           Zuschauer: 100

Siebenmeter: 2/2 – 5/4                                 Zeitstrafen: 5 – 2