Was die Realisten in den ersten drei Partien bemängelt hatten, wurde vor gut 100 Zuschauern diesmal bittere Wirklichkeit. Die Abwehr hatte den Gästen kaum etwas entgegen zu setzen und geriet mit zunehmender Dauer immer mehr unter Druck. Verloren ging die Partie freilich in der Phase direkt nach der Pause, als vier glasklare Chancen ungenutzt blieben und die Moral der Bastian-Truppe einen Knacks erhielt. Bis zum 17:17 verlief das Spiel bei wechselnden Führungen ausgeglichen, dann leistete sich die TSG hanebüchene Fehler. Ein Siebenmeter wurde per Heber kläglich vergeben, dann fanden drei Gegenstöße nicht ihr Ziel, als der JSG-Torhüter mit ausgezeichneten Reflexen parierte. Auf der anderen Seite zeigte sich die JSG Odenwald kaltschnäuziger und nutzte ihre Chancen konsequent, nachdem die unglückliche Bürgeler Drangphase überstanden war. Über 18:22 setzte sich der Gast auf 20:29 ab und hatte damit die Entscheidung herbei geführt. „Wir waren sicher nicht so viel schwächer, wie es das Resultat vorspiegeln mag, haben aber die Köpfe hängen lassen, als wir unsere Möglichkeiten ausgelassen hatten“, nannte Abteilungsleiter Hans Kaiser einen der Gründe für die Niederlage.

Es spielten: Julian Dins; Julian Gathof (1), Daniel Martin-Hausner, Christian Kaiser (3), Chris Mohr (7), Marcel Vogt (5), Timo Kaiser (6/1), Stephan Stanco, Patrik Käseberg, Rene Nickolay, Nils Lenort.