In der ersten Halbzeit war eine Menge Sand im Getriebe der TSG. Zwar konnte man durch einen Siebenmeter durch Nadine Brehm mit 1:0 in Führung gehen, musste dann aber knapp 12 Minuten auf einen erneuten Treffer der TSG warten. Auch wenn man sowohl im Angriff als auch in der Abwehr einige Probleme hatte, konnte das Team bis zum 5:9 ganz gut mithalten, analysierte ein enttäuschter TSG Trainer. Zur Halbzeit ging man dann mit einem Rückstand von 5:10 in die Kabine.

Obwohl die Stulgies – Truppe in der Pause durchatmen und ein wenig regenerieren konnte, lief es im zweiten Abschnitt auch nicht wie erhofft. So leistete man sich im Angriff überhastete Abschlüsse und eine ganze Menge technischer Fehler und lud den HC Limeshain förmlich zu einfachen Gegenstößen ein. „Im Angriff ist bei uns momentan der Wurm drin“, schien der Coach mit seinem Latein am Ende“, mit 13 erzielten Toren kann man in der BOL einfach nicht bestehen. Erfreulich  hingegen  waren die Leistungen der TSG-Torhüterinnen. Trotz der zweiten klaren Niederlage in Folge, wollte der Trainer seinen Spielerinnen keinen allzu großen Vorwurf machen, denn die Gegner waren im Vorjahr auf dem zweiten und dritten Tabellenplatz. Wir müssen einfach bei den „vermeintlich Schwächeren“ unsere Chancen suchen und punkten. Auf solche Gegner trofft das Team in den folgenden zwei Spielen.

Spielfilm : 1:0, 4:2, 8:3, 10:5, 11:7, 16:8, 19:10, 20:13
Siebenmeter:3/3
Zeitstrafen: 4/3

Es spielten: Laura Fleischhacker, Jennifer Guth, Domenique Dertinger (1), Sandra Lommatzsch (2), Nadine Brehm (2/1), Viktoria Ebert (5/2), Senem Anapa, Alexandra Schweedt, Caroline Kandorra, Susann Großer (1), Nicole Kaiser, Jana Kopp (2), Caroline Pfeiffer, Isabell Ackermann