Trainer Klaus Bastian setzte am Anfang in der Deckung auf die älteren Spieler, um ein wenig mehr Erfahrung ins Spiel zu bringen. Brachte aber diesmal Sven Lennort von Beginn an im linken Rückraum und Marco Fischer wich auf Linksaußen aus. Wie in den bisherigen Spielen begann Bürgel mit einer soliden Abwehrleistung, aber auch der Angriff punktete. So stand es schnell 4:0 für Bürgel und das Team hatte beim Stand von 12:5 kurzzeitig eine 7 Tore Führung. Der Gastgeber verstand es, schnell von Abwehr auf Angriff umzuschalten. Über einfache und erweiterte Tempogegenstöße wurden etliche Tore erzielt.Nach ca. 20 Minuten wechselte Trainer Klaus Bastian fast die komplette Mannschaft. Diese Formation hielt bis zum Ende den 6-Tore Vorsprung, so dass Bürgel mit 18:10 in die Halbzeit ging.

Die zweite Halbzeit begann wie die Erste. Nieder Rodens Angriff verbiss sich immer wieder in Bürgels Abwehr und Bürgel nutze diese Chancen aus. Beim 20:11, 21:13 dachten sicherlich schon viele an ein Debakel für die Gäste. Aber Bürgel brachte nicht mehr diese Konsequenz auf den Platz, was aber nicht an den wiederum eingewechselten Spielern und dem Torwartwechsel lag. Vielmehr plätscherte das Spiel nun so vor sich hin, was auch ein kurzes Aufbäumen Nieder Rodens beim Stand von 23:17 nicht änderte. Nieder Roden hatte sicherlich zu diesem Zeitpunkt dann auch schon das Spiel abgehakt und dessen Trainers größte Sorge war, bloß keine 30 Gegentreffer zu bekommen. Lautstark rief er dies seinen Spielern zu. Am Ende stand dann 28:22 für Bürgel auf der Anzeigetafel.

Wieder hat Bürgel gezeigt wie ausgeglichen die Mannschaft ist. Jeder kam zu längeren Spieleinsätzen und fast jeder konnte sich in die Torschützenliste eintragen. Und auch Trainer Klaus Bastian hatte seine Mannschaft wieder korrekt auf den Gegner eingestellt. So braucht Bürgel sicherlich keinen Gegner zu fürchten.

TSG Bürgel: Sven Stein, Dimi Nastos, Sebastian Marten (1), Martin Drosdek (4), Claudius Deichmann (2), Andi Nubert (3), Boris Wolf (4), Marius Finger, Sven Lenort (1), Jacek Naglik (4), Marco Fischer (2), Jens Kaiser (1), Jan Stoyhe (3), Marcel Vogt (3/2).

Siebenmeter: 4/2 – 5/5

Zeitstrafen: 2 – 4