Mit 7:20 (4:10) gingen die Damen vor heimischer Kulisse unter und leisteten dabei zusätzliche Aufbauarbeit für den in allen Belangen stärkeren Gegner. Dass die HSG genau wie erwartet agierte und die TSG dennoch vor schier unlösbare Probleme stellte, stieß Trainer Stulgies besonders bitter auf. Dabei lief für die TSG bis zur Mitte der ersten Halbzeit alles nach Plan. Über ein 2:2 bis zum 3:5 blieb die TSG der HSG dicht auf den Fersen. Dann aber wendete sich das Blatt. Mangelnde taktische Disziplin im Angriff und eine löchrige Abwehr, die eher einem Schweizer Käse glich, führte dazu, dass sich die HSG bis zur Pause mit sechs Toren absetzte. Im zweiten Abschnitt das gleiche Bild. Die HSG spielte ihr Konzept mit ihrer Erfahrung gegen das junge Team der TSG souverän durch, kam immer wieder zu einfachen Toren und ließ dabei die TSG-Deckung ein um andere mal alt aussehen. Die Mädels in Schwarz–Rot fügten sich sang- und klanglos in ihr Schicksal und warten im Kampf um den Abstieg weiterhin auf ihre ersten Punkte.


Spielfilm : 1:0, 2:2, 3:6, 4:10 – 6:11, 6:17, 6:20, 7:20

Es spielten: Jennifer Guth, Hanna Pfeiffer, Domenique Dertinger, Sandra Lommatzsch, Nadine Brehm, Viktoria Ebert, Senem Anapa, Susann Großer, Nicole Kaiser, Isabell Ackermann, Sabine Kämnitz, Caroline Pfeiffer, Jaqueline Glünz.