Ohne Patrik Käseberg, Yannik Grotemeyer, Andreas Hein und Henry Seifert standen Trainer Lenort nur acht Feldspieler zur Verfügung, und davon war Stephan Denhard nach einer Woche im Bett auch noch grippegeschwächt. Die Handicaps machte die Mannschaft aber mit großem Einsatz wett. Entscheidend war wohl die tolle Moral, denn nach der Pause musste die TSG beinahe eine Viertelstunde Rückständen hinterherlaufen. Die erste Halbzeit stand fast 20 Minuten klar im Zeichen der TSG, die vom 4:4 über 8:6 und 10:7 auf 14:9 davonzog und einem klaren Sieg entgegen zu steuern schien. Bis zum 17:13 lief weiter alles nach Plan, doch in den letzten Minuten vor der Pause und in der Anfangsphase des zweiten Abschnitts ging die Ordnung völlig verloren. Bruchköbel kämpfte sich wieder auf 18:16 heran und hatte die Partie in seiner besten Phase auf der Kippe. Nach dem 19:16 drehten die Gastgeber den Spieß mit sechs Treffern in Folge zum 19:22. Bürgel blieb aber dran, erkämpfte sich beim 27:25 die Führung wieder zurück und behielt in den letzten fünf Minuten glücklich die Nase vorne. „Mit einigen Abstrichen war die Leistung der gesamten Mannschaft zufriedenstellend. Wenn im Rückspiel die komplette Mannschaft zur Verfügung steht, werden wir sicher nicht wieder so großen Probleme haben“, war Trainer Lenort froh, dass es diesmal mit Kampf zum Sieg reichte.

Es spielten: Nils Schohl, Sebastian Brehmer; Pascal Heeg (8), Nils Lenort (5), Stephan Denhard (7), Nicky Mohr (2), Jan Jöckel (1), Steven Frank (1), Rene Nickolay (8), Lukas Kaiser.