„Wenn man sieht, welche Chancen wir versieben, braucht man sich über solche Pleiten nicht zu wundern. Völlig frei schießen wir einfach am Tor vorbei. Statt eines 3:1 mussten wir eigentlich ein 5:1 vorlegen und waren drin in der Partie, so aber haben wir einen Konter und einen Siebenmeter vergeben und hatten dann bald das Nachsehen“, wetterte Trainer Breiler und konnte dabei seinen Ärger nur schwer verbergen. Dennoch verlief das Geschehen bis zum 9:11 in der Mitte der ersten Hälfte ausgeglichen. Nachdem aber der zweite Strafwurf ausgelassen wurde und danach schwache Zuspiele infolge mangelhafter Abstimmung zu zahlreichen Ballverlusten führten, setzten sich die Gastgeber über 9:15 auf 11:19 ab und hatten damit bereits für die Vorentscheidung gesorgt. Beim Pausentee fand Christian Breiler die richtigen Worte, um seine Schützlinge wieder aufzubauen, und die Jungs kämpften nach dem Wechsel aufopferungsvoll, eine Wende wollte aber nicht mehr gelingen. Dabei gab es wohl gute Chancen, die aber teils unvermögend, teils mit Pech ausgelassen wurden. Mehrfach retteten Pfosten und Latte für den bereits geschlagenen Torhüter, so dass kaum mehr als der Anschluss zum 22:27 und 24:29 drin war. Am Ende bleib es bei diesem Abstand, der die Kräfteverhältnisse beim 33:38 aber nicht korrekt widerspiegelt.

Es spielten: Julian Dins, Sebastian Brehmer; Marcel Vogt (8), Volker Rauch, Pascal Heeg (2), Nils Lenort (11/3), Stefan Stanco (1), Michael Mühlberger (1), Patrik Käseberg (1), Stephan Denhard (2), Rene Nickolay (3), Julian Gathof (4).

Schiedsrichter: Ott/Lambrecht (Kaufungen)

Siebenmeter: 8/6 – 5/3                                  Zeitstrafen: 1 – 8