Zwar war Patrik Käseberg wieder mit von der Partie, doch dafür fehlte diesmal Pascal Heeg. Neben ihm bildeten Grotemeyer, Seifert und Frank erneut ein Ausfall-Quartett. Und dabei wäre in der grottenschlechten Partie personelle Alternativen dringen nötig gewesen. Der Trainer forderte wohl einen klaren Sieg, die Jungs nahmen die Aufgabe aber zu sehr auf die leichte Schulter. Ihr wirkliches Können zeigten sie lediglich in zwei kurzen Phasen im zweiten Abschnitt. Das war zum einen anfangs der zweiten Hälfte, als sie sich von 14:10 auf 19:11 absetzten, und nach einer Auszeit, die nötig wurde, als die Führung auf 21:17 zusammenschrumpfte. Wieder gab es einen Zwischenspurt, der beim 26:18 wieder einen hohen Erfolg versprach. Dass es am Ende nicht so weit kam, lag an der schwachen Einstellung, die in der kommenden Woche gegen Steinau ein böses Erwachen nach sich ziehen könnte. 

Es spielten: Nils Schohl, Sebastian Brehmer; Nils Lenort, Stephan Denhard (6), Nicky Mohr (3), Jan Jöckel (4), Rene Nickolay (11), Andreas Hein (2), Patrik Käseberg (2).