Zum Beginn des Spiels zeigten alle Spieler noch Berührungsängste mit dem Spielgerät, doch auch durch vermehrte Fangfehler kam man zu einigen sehenswerten Toren. Sehr merkwürdige Abspiele fanden einen Abnehmer, und so konnte man nach 10 Minuten das Ergebnis mit 3:6 knapp halten. In dieser Phase hatte der TSG-Keeper Markus Tillmann nicht einen Hauch einer Chance. Erst als Thorsten Wollek mit seinem Körper das Tor bei einem Siebenmeter ausfüllte, fanden die Spieler langsam zu ihrer Sicherheit. So konnte man nach 18 Minuten auf 9:11 verkürzen. Doch das Spiel dauerte immer noch 10 Minuten, doch auch auf Anfragen beim Zeitnehmer, ob die Uhr langsamer laufen würde als sonst, musste man feststellen, dass die Uhr richtig funktionierte. Nun kam auch Sascha „der Bomber“ Brack aufs Feld, konnte aber trotz intensiver Bemühungen kein Tor erzielen. In der Abwehr konnte er aber das ein oder andere Loch stopfen. Nach 30 Minuten stand es dann 11:14, drei Tore die doch aufzuholen sein sollten.

In der zweiten Halbzeit wurden neue Regeln eingeführt, die auf Bürgler Seite zu besserem Spiel ermutigten. Mit sechs Toren in Folge, drei davon durch Christian Ebert, konnte man schnell 17:15 in Front gehen. Auch die Tatsache, dass die Abwehr besser stand und ein gut aufgelegter Thorsten „die Katze“ Wollek im Tor, der nicht nur einen weiteren Siebenmeter sondern auch zwei Gegenstöße und drei freie Würfe parierte, ließ auf zwei weitere Punkte hoffen. Nun ließen sich auch die Spieler von Großauheim auswechseln, da sie selbst merkten wie schlecht Sie waren. Großauheim konnte zwar noch mal mit zwei Siebenmetern zum 17:17 ausgleichen, doch weitere Gegenstöße und zwei Siebenmeter von Sascha Brack zum 24:18 brachten die Vorentscheidung. Weil dies teilweise so schnell ging, fielen die Spieler schon von der Bank auf die Knie um dem „Handballgott“ zu danken. Nun brachte der Mannschaftsverantwortliche Boris Wolf noch seinem Joker Sven Hofschulte, der mit seinem ersten Ballkontakt einen weiteren Treffer erzielte, aufs Feld. Jetzt steuerte auch Christian Onate zwei Treffer, nach langem Bitten das mittlere Tor zu nehmen ;-), bei. Thema Regeländerung: Bekanntlicherweise wird Handball mit der Hand gespielt, doch Marco Izzo versuchte sich als Fußballer und leitete somit einem Gegenstoß ein. Sascha Brack setzte schließlich den Schlusspunkt zum 27:20. Am Ende ist noch zu sagen, dass die Katze einen tollen Tag erwischt hatte, und mit Christian Ebert (7 Treffer) ein neuer Goalgatter in der Dritten heranwächst.

Es spielten: Markus Tillmann, Thorsten Wollek; Jörg Werner (5), Christian Ebert (7), Rene Lahaye (4/1), Alex Schales (2), Marco Izzo (2), Sven Hofschulte (1), Sascha Brack (4), Flo Soravia, Christian Onate (2), Frank Scherling.