Am Ende steht die Mannschaft mit nur einem Sieg und zwei unglücklichen Unentschieden auf dem vorletzten Tabellenplatz, was dem tatsächlichen Leistungsvermögen wohl nicht ganz entspricht. Mit mehr taktischer Disziplin und Kampfeswillen wäre so manche Partie sicher knapper, wenn nicht sogar zugunsten der zumeist körperlich unterlegenen TSG-Jungs zu entscheiden gewesen.
Gegen Oberburg blieb die Mannschaft von Hans Kaiser und Sven Lenort im Rahmen ihrer Möglichkeiten, spielte gut mit und zeigte in der Abwehr, unterstützt durch den glänzend aufgelegten Vincent Dins zwischen den Pfosten, eine kämpferisch ansprechende Leistung. Wirklich positiv zu bemerken war auch der sichtliche Fortschritt im Spielaufbau und beim Ablauf der Spielzüge der jungen Bürgeler Truppe. So konnten auch die ersten 15 Minuten offen gestaltet werden, und der Gegner das ein oder andere Mal zu schlechten Abschlüssen und zu Fehlern in der Defensive gezwungen werden. Davonziehen konnten die Gäste erst, als die TSG gegen Ende der ersten Halbzeit zwei Gegenstöße sowie klare Chancen ausließ. Anfangs der zweiten Halbzeit blieb das Team zunächst weiter gut im Spiel, brach dann aber aus den verschiedensten Gründen ein. Kraftlos musste es die Gäste davonziehen lassen und unterlag schließlich noch unter Wert. Hoch anzurechnen ist dem TSG-Nachwuchs, dass niemand den Kopf in den Sand steckte und, wie von den Trainern ausgegeben, bis zur letzten Sekunde bis zum Umfallen gekämpft wurde.

Es spielten: Vincent Dins; Lukas Kaiser (9), Max Seuring (3), Lukas Pröll (3), Tim Büdel (2), David Kollar (2), Fabrizio LiPreti, Agan Sijaric, Philipp Staab, Max Ilic.