Die erste Viertelstunde dominierten die Gäste das Spiel. Bürgel im Abschluss zu schwach und die offensive 5:1 Deckung wurde von Dreieich immer wieder ausgehebelt. Nur Dimi Nastos im Tor spielte eine gute Partie und verhinderte mit einigen schönen Paraden einen höheren Rückstand. Über 1:1, 2:2., 2:4 lief man folglich nur einem Zweitore-Rückstand hinterher. Beim 5:7 brachte Trainer Klaus Bastian dann die zwei ältesten Spieler auf den Platz und erhöhte das Durchschnittsalter drastisch. Bürgel erkämpfte sich beim 7:7 wieder den Ausgleich und mit dem 9:8 erstmals die Führung. Der Gastgeber nun standhafter in der Deckung und der Ball fand auch wieder den Weg in das gegnerische Tor. Mit 17:12 trennten sich die Teams und gingen in die Kabine.

Die zweite Halbzeit. Das Bürgeler Team wieder unkonzentriert. Die Spieler passten sich dem Niveau der wirklich schlecht spielenden Dreieicher an. Bis zum 20:15 konnte der Vorsprung der ersten Spielhälfte gehalten werden, beim 23:20 drohte das Spiel dagegen zu kippen. Aber dafür ist die TSG Bürgel clever genug. Das Team zeigte zwar kein gutes Spiel, aber auch solche Spiele müssen positiv über die Zeit gebracht werden. Vielleicht auch mit ein wenig Glück, da die HSG Dreieich in den letzten 10 Spielminuten 7 Zeitstrafen kassierten und somit ständig in Unterzahl spielten. Daraus hätte Bürgel mehr Kapital schlagen müssen. 30:26 stand es dann beim Schlusspfiff der beiden Unparteiischen.

Es spielten: Swen Stein, Dimi Nastos; Boris Wolf (4), Jacek Naglik (2), Tim Geyer, Marco Fischer (5), Sven Lenort (6/4), Mirco Bagnara (1), Andreas Nubert (3), Claudius Deichmann (2), Martin Drosdek (4), Patrik Käseberg (1), Michael Mühlberger (1), Phillip Thomas (1/1)

Siebenmeter: TSG Bürgel: 6/5 – HSG Dreieich: 4/4
Zeitstrafen: TSG Bürgel: 4 – HSG Dreieich: 12