Trotzdem steckten die TSG-Damen zu keinem Zeitpunkt auf, bewiesen Moral und kämpften sich immer wieder heran. Zwar konnte man den Gast nicht gefährden, zeigte aber sowohl spielerisch, als auch kämpferisch großen Einsatz. Insbesondere der Rückraum mit Nadine Brehm, Viktoria Ebert und Jana Kopp ging bis an die Schmerzgrenze. Insgesamt eine beachtenswerte Leistung der gesamten Mannschaft. Hervorzuheben gilt noch Sandra Lommatzsch, die auf der ungewohnten Rückraummitte eine klasse Leistung zeigte und die beiden sehr gut aufgelegten Torhüterinnen Laura Fleischhacker und Jenny Guth, die zwei 7-Meterwürfe parierte. Es gilt nun, in der Vorbereitung auf die kommende Saison, die individuellen Stärken der Spielerinnen und das Spielsystem bzw. den Abwehrverband weiter zu verfeinern. In der Saison 2008/2009 soll mit attraktivem Tempohandball vorsichtig an die Tür der BOL angeklopft werden.

TSG: Fleischhacker (1.-40.), Guth (40.-60./2 parrierte 7-Meter); Brehm (6), Ebert (5/1), Kopp (4), Ackermann (2), Lommatzsch (2), Dertinger (2), Specht (1), Kämnitz, Glünz, Walach.