In der Anfangsphase hatte die TGS Niederrodenbach sogar mit 3:1 die Nase vorne, doch das lag daran, dass die Truppe von Christian Breiler zunächst nicht den Biss hatte, den men braucht, um in einer solchen Relegation zu bestehen. Nachdem jedoch die Unstimmigkeiten in der Abwehr bereinigt waren und im Angriff endlich der nötige Druck aufgebaut wurde, zeichnete sich die Überlegenheit der Gastgeber immer deutlicher ab. Nachdem sich der TSG-Nachwuchs vom 12:8 auf 19:10 freigeschwommen hatte, war für den späteren Verlierer nicht abzusehen, was noch auf ihn zukommen würde. Die Breiler-Schützlinge hatten auch nach dem 21:13 zur Pause im zweiten Abschnitt kein Erbarmen und erzielten weiter locker ihre Tore. Unter dem Jubel wurde Niederrodenbach Sekunden vor dem Ende mit dem 50. Gegentreffer abgestraft.

Was dieser locker herausgespielte Erfolg wirklich wert ist, wird sich am Mittwoch (19 Uhr; Großsporthalle Groß-Bieberau) bei der JSG Gersprenztal zeigen. Die mit zahlreichen Auswahlspielern gespickte Truppe aus dem Spessart muss wohl als der große Favorit für den Aufstieg zur Regionalliga angesehen werden, doch die TSG fühlt sich in der Rolle des Außenseiters durchaus nicht unwohl.

Es spielten: Nils Schohl, Sebastian Brehmer, Julian Dins; Timo Kaiser (4), Christian Kaiser, Pascal Heeg (7), Rene Nickolay (3), Patrik Käseberg (13), Stephan Denhard (8/2), Nils Lenort (7/1), Julian Gathof (4), Stephan Stanco (4).