Mit der Oberliga sollten sich die Breiler-Schützlinge freilich begnügen, denn sie zeigten zumindest diesmal eklatante Schwächen in allen Bereichen. Trotz 42 erzielter Tore unterliefen viele technische Fehler, und im Abschluss haperte es wieder gewaltig. Zudem lief das Spiel nicht mehr rund, nachdem die Schaltzentrale in der Rückraummitte lahm gelegt war. In der Abwehr fehlte der Zusammenhalt völlig, wobei aber auffiel, dass ein Quartett angeschlagener Akteure überwiegend als Zuschauer mit von der Partie war. Schließlich zeigten die Bürgeler aber eine tolle Moral, wie sie sich den körperlich starken Gäste entgegen stemmten und ihren einmal erkämpften Vorsprung nicht mehr abgaben. Etwa nach zehn Minuten setzten sie sich mit vier Treffern in Folge von Patrik Käseberg auf 13:9 ab und schienen einem lockeren Sieg entgegen zu steuern, als der Vorsprung gar auf 21:14 anwuchs. Arheilgen kämpfte sich aber wieder heran und blieb der erwartet unangenehme Gegner, der jedoch nach dem 24:21 anfangs der zweiten Hälfte zusehends Probleme bekam und am Ende deutlich unterlag. Trotz aller Deutlichkeit wusste der TSG-Nachwuchs jedoch nur in wenigen Phasen zu überzeugen.

Zum letzten Qualifikationsspiel tritt die Mannschaft am Samstag um 18 Uhr in Miltenberg gegen den TV Bürgstadt an. Treffpunkt für Fans ist um 16.30 auf dem Parkplatz an der Turnhalle.

Es spielten: Nils Schohl, Sebastian Brehmer, Julian Dins; Timo Kaiser (16/6), Christian Kaiser (4), Pascal Heeg (2), Rene Nickolay (4), Patrik Käseberg (8), Nils Lenort (2), Julian Gathof (2), Stephan Stanco (3), Heiko Hock (1).