Völlig verdient behielt die Mannschaft von Trainer Christian Breiler mit 44:31 (21:15) die Oberhand.

Herausragende Leistungen in einer geschlossen starken Mannschaft zeigten die beiden Rekord-Schützen Timo Kaiser und Nils Lenort. Beide trugen sich mit je 14 Treffern in die Torschützenliste ein. Auch die Torhüter Julian Dins und Nils Schohl, die manch klare Chance der Gäste vereitelten und der Abwehr den Rücken stärkten, halfen der Mannschaft zum Sieg. Besonders zu erwähnen ist die Tatsache, dass der TSG-Nachwuchs trotz der harten Spielweise der Gäste und der unsicheren Pfeiferei der Schiedsrichter die Nerven behielten und unbeirrt sein Spiel aufzog.

Zunächst sah es freilich nicht nach einem derart klaren Sieg aus, denn die Gäste hatten mit ihrer schnellen Spielweise bis zum 4:6 die Nase vorne. Mit zunehmender Dauer stellte sich die TSG besser auf den Gegner ein, fand zusehends besser ins Spiel und konnte beim 11:10 erstmals die Führung übernehmen. Das 12:12 bedeute den letzten Gleichstand in einer Partie, in der die Breiler-Schützlinge den größeren Spielwitz, das höhere Tempo und das bessere Abschlussverhalten zeigten. Dass der Sieg letztendlich so hoch ausfiel, lag am eindeutigen taktischen Fehler des Gäste-Trainer, der zur Pause den Torhüter wechselte. Erst als nach dem Wechsel die Bürgeler Führung beim 29:20 auf neun Tore angewachsen war, schickte der seine Nummer 1 wieder zwischen die Pfosten. Wiesbadens Torhüter zeigte viele Glanzparaden und verhinderte die Marke von 50 Gegentreffern. Über 40:30 setzte sich die TSG auf 44:30 ab, ehe die Gäste mit ihrem 41 Treffer den Schlusspunkt setzten.

Es spielten: Julian Dins, Nils Schohl; Timo Kaiser (14), Rene Nickolay (4), Patrik Käseberg (6), Nils Lenort (14/6), Stephan Denhard (1), Julian Gathof (3), Heiko Hock (2), Stephan Stanco, Christian Kaiser.