Erstmals agierten die TSG-Damen mit einer offensiven 3-2-1-Abwehr und zwangen den Gegner immer wieder zu Fehlpässen und in ungewollte 1:1-Aktionen. Im Angriff dauerte es gut 10 Minuten ehe der TSG-Angriff ins Rollen kam. Immer wieder gelang es der TSG durch Tempospiel und konsequentes 1:1-Spiel in den Positionsangriffen die Gegenspielerinnen in die Defensive zu zwingen und sich klare Torgelegenheiten zu erspielen. Zwangsläufig setzte sich die TGS in der ersten Halbzeit erstmals mit 3 Toren ab, ehe es gegen Ende der Halbzeit gelang dem Gast besser ins Spiel zu finden. Bedingt durch einige Schwachstellen in der offensiven Abwehrformation (insbesondere im Bereich der Mittelposition) der TSG nutzten die quirligen Spielerinnen von SG Dietesheim/Mühlheim schonungslos die sich bietenden Möglichkeiten und kamen mit dem Halbzeitpfiff zum verdienten 11:11-Ausgleich. Mit Beginn der zweiten Halbzeit stellte die TSG auf eine etwas defensivere 5:1-Deckung um und wechselte auf der Torhüterin-Position, die bis dato nicht eingesetzte Laura Fleischhacker ein, die gleich zu Beginn mit zwei Glanzparaden und einem gehaltenen 7-Meter sehr gut ins Spiel fand.  Mitte der zweiten Halbzeit spielten die TSG-Damen Ihre individuelle Klasse im 1:1-Verhalten aus und kamen immer wieder zu Torerfolgen. Zirka 5 Minuten vor Spielende konnten sich die TSG-Damen einen vorentscheidenden 3-Tore-Vorsprung herausspielen, der souverän und clever bis zum Spielende verwaltet wurde.  Insgesamt zeigte die Mannschaft eine ansprechende kämpferische Leistung und eine tolle Moral. Selbst ein zwischenzeitlicher Rückstand warf die Damen nicht aus der Bahn. Mit verantwortlich für den verdienten  Sieg im ersten Heimspiel war sicherlich die  herausragende Abwehrleistung von Sabine Kämnitz und Ania Walach und die ebenso gute Angriffsleistung von Vicki Ebert und Sandra Lommatzsch. Der  Trainer und die Mannschaft bedanken sich bei den Zuschauern der Partie, die der Mannschaft in der entscheidenden Phase kurz vor Spielende entsprechenden Auftrieb gaben und unserem aus dem Vogelsberg angereisten Physiotherapeuten Christian Baumann, der für die Fitness der Damen sorgte und sich um die Blessuren kümmerte.

Trainer Andreas Schießer sagte nach dem Spiel:  „Unser Mannschaft ist heute gelungen, das aus dem Vorjahr bekannte 10minütige Leistungsloch zu vermeiden und in punkto Einsatzwille und Moral eine vorbildliche Einstellung zu zeigen. Auch wenn sicherlich insbesondere in der Abwehr noch nicht alles optimal gelang, so ist es doch schön anzusehen, dass die Mannschaft sich Schritt für Schritt weiterentwickelt hat. Aus meiner Sicht haben wir sicherlich noch 20% Luft nach oben in Hinblick auf die wahre Stärke der Mannschaft. Wichtig war es, dass man nach dem Abstieg im vergangenen Jahr gleich im ersten Spiel der neuen Saison einen Sieg verbuchen konnte, dies sollte das nötige Selbstvertrauen für die kommenden schweren Auswärtsspiele in Bleichenbach und Langenselbold geben."

 

Spielfilm: 1:0, 2:0, 5:2, 6:6, 9:7, 11:8, 11:11 – 11:12, 15:13, 16:15, 19:16, 21:17, 21:18

 

Es Spielten: Jenny Guth,  Laura Fleischhacker; Vicki Ebert (10), Sandra Lommatzsch (4), Lisa Kaiser (3), Elina Specht (1), Jana Kopp (1), Sabine Kämnitz (1), Isabelle Ackermann (1), Ania Walach, Hanna Pfeiffer, Carolin Pfeiffer, Jaqueline Glünz.