Die neue Halle soll nicht auf dem Gelände der Jahnhalle, sondern am Ortsrand in der Rumpenheimer Straße entstehen, wo sich bereits die Tennishalle des Vereins befindet. Die Stadt werde der TSG zudem das dortige Grundstück zur Verfügung stellen und die Halle für den Schulsport anmieten, berichtete Schneider gestern auf Anfrage. Die weiteren Kosten könnten über einen Landeszuschuss finanziert werden, den der Verein beantrage. Dieser habe bereits auf eigene Kosten eine professionelle Planung für den Hallenneubau erarbeitet.

"Die Planung steht", bestätigte Rainer Lehmann, Vorsitzender des Fördervereins der TSG Bürgel, gestern. Endlich gebe es Bewegung. Details zur Planung werde der Verein Ende kommender Woche vorstellen.

Ein Gutachten aus dem Jahr 2002 hatte ergeben, das eine Sanierung der Halle samt Abriss und Neubau des Sanitärtrakts 3,8 Millionen Euro kosten würde, ein Abriss der Halle und ein Neubau samt Gaststätte und Kegelbahn fünf Millionen Euro. Lehmann ging von geringeren Kosten aus: Eine neue Halle müsse für 2,5 bis drei Millionen Euro zu haben sein, sagte er.

Alles ist marode

Handballspieler, Turner und andere Sportler der TSG Bürgel benutzen die 1972 gebaute Halle, die außer der angrenzenden Gaststätte und der Kegelbahn der Stadt gehört, jeden Nachmittag und Abend. Vormittags ist die Halle von drei Schulen belegt. Die Mängel der Halle sind seit Jahren bekannt. Stahlträger sind rostig, die Wände mit Graffiti beschmiert. Die Bodenplatte ist gebrochen, die Wände haben Risse.


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Dokument erstellt am 19.09.2008 um 18:00:03 Uhr
Erscheinungsdatum 19.09.2008 um 18:00:03 Uhr