Während auf Seiten der TSG Nehmerqualitäten gefragt waren nutze der Gast aus Gelnhausen die Regeln rücksichtslos aus. Bei Zeitstrafen ist es erlaubt in der E-Jugend wieder zu ergänzen, sodass der Mannschaft kein Nachteil entsteht, weiterhin verließen sich die Gelnhäuser immer wieder auf Ihren starken Torwart. Demnach wurde bewusst das Siebenmeterfoul gesucht, bevor man einen Wurf auf das Tor zulässt. Hier hätte man dem pfeifenden Schiedsrichter mehr Mut gewünscht noch härter zu bestrafen.

Trotz dieser Spielweise, zeigte die Bürgeler Mannschaft vom Willen und Kampfgeist her eine starke Leistung. Erstmals hatte man in einem Spiel gegen Gelnhausen die Mehrzahl der spielerischen Elemente auf der eigenen Seite, konnte diese aber noch nicht in Zählbares umwandeln. So blieben 5 Siebenmeter ungenutzt, genauso wie 6 klare Chancen der Außenspieler.

In dieser Partie war man erstmals richtig nah dran. Wenn das Team aus Bürgel in Bezug auf Kaltschnäuzigkeit und Rücksichtslosigkeit noch hinzulernt, wird man sich im Rückspiel mit der Mannschaft aus Gelnhausen auf einem anderen Niveau messen können.

Es spielten: Alessandro Lega (TW); Christian Müller (TW); Marc Breitenbach; Jonas Gebhardt; Florian Tremmel; Denis Zahn (2); Tobias Lehmann (4/3);  Marius Ritz (4/1); Fabian Seuring (1); Luca Morgano;  Marcel Karpf

Auf der Bank: Nils Lenort, Dr. Rainer Lehmann