Lediglich in der ersten 5 Minuten und den letzten 10 Minuten zeigte die Mannschaft ein wenig Kampf und verhinderte eine deutlichere Niederlage gegen einen keineswegs übermächtigen Gegner. Nach der schnellen 3:1-Führung der TSG-Mädels verloren diese völlig den Faden. Sieben technische Fehler und acht Fehlpässe (insbesondere in der Einleitung von Tempogegenstößen) ermöglichten dem Gastgeber das Spiel offen zu gestalten. Bedingt durch völlig wirkungslose Angriffsversuche (Parallelstoß ohne jeden Druck auf die Abwehr) wurden es dem Gastgeber einfach gemacht. Mit 9:9 ging es in die Halbzeit.

Wer jetzt dachte es kann eigentlich nicht schlimmer werden, der wurde bitter enttäuscht. Es folgte eine 15minütige Tiefschlaf-Phase in der weder der Angriff Durchschlagskraft entwickelte noch die Abwehr mit der letzten Konsequenz agierte. Der Gastgeber nutze diese Phase gnadenlos aus und zog vorentscheidend auf 19:11 davon. Erst 8 Minuten vor Schluß begannen die TSG-Mädels das Ergebnis ein wenig freundlicher zu gestalten, die Niederlage jedoch war mit einer derartigen Mannschaftsleistung nicht zu verhindern. Trainer Andreas Schießer sagte nach dem Spiel: "Ich bin maßlos enttäuscht über die Vorstellung meiner Mannschaft und habe keine Erklärung warum die Mannschaft zu keinem Zeitpunkt des Spiels in der Lage war Ihr eigentlichen Stärken im 1:1 und den schon oft gezeigten Tempo-Handball zu zeigen. Es fehlte am heutigen Tage jede Moral und insbesondere der Kampfgeist um eine solche Partie noch zu drehen. Mit Ausnahme von Jana Kopp, die trotz einiger Fehlpässe eine ansteigende Form zeigte, blieben alle Spielerinnen unter Ihren Möglichkeiten".

Spielfilm: 0:1; 1:3; 6:7; 9:9; 14:10; 19:11; 21:17; 23:19

Tor: Blümel

Feld: Specht (6); Ebert (5); Kopp (4); Kaiser, L. (2); Zink (2); Walach; Roth; Kaiser, N.