„Wenn wir nur eine Minute länger spielen gehen wir noch als Sieger vom Platz“, war der Siegtor-Schütze überzeugt. Nicht überzeugend war aber die Vorstellung der TSG, die sich in einer solchen Verfassung ihre Titelambitionen abschminken kann. Nach einem 6:10-Rückstand in der Mitte der ersten Halbzeit mussten die Fans das Schlimmste befürchten, doch die Bastian-Schützlinge kämpften sich zur Pause auf 16:17 heran. Die Mannschaft hielt während der gesamten zweiten Spielhälfte immer knapp den Anschluss, mehr als der Ausgleich oder gar eine Führung wollte aber einfach nicht gelingen. Immerhin reichte es in letzter Sekunde noch zum glücklichen Remis. Entscheidend für das Unentschieden war ein Spiel mit einer Unmenge technischer Fehler sowie eine miserable Chancenauswertung. So blieb diesmal eine Menge bester Gegenstoßmöglichkeiten ungenutzt.



TSG Bürgel: Sven Stein, Thorsten Stellbrink; Timo Kaiser (10/1), Boris Wolf (3/1), Jacek Naglik, Tobias Nubert (2), Martin Drosdek (3), Nils Lenort (3/1), Henning Tiedemann (2), Dominik Sonnberger (1), Tim Geyer (2), Nedzad Bekric (2), Sven Lenort (3/2), Mirko Bagnara. 





 



Schiedsrichter: Bartosch/Ovejero (Nieder-Eschbach/Bergen-Enkheim)




Zuschauer: 180



Siebenmeter: 7/6 – 8/5



Zeitstrafen: 11 – 8
Besondere Vorkommnise: Rote Karten gegen Winter (38.) nach drei Zeitstrafen und Betreuer Camdzic (40.; beide TVG II) wegen Unsportlichkeit sowie Sonnberger (TSG; 38.) nach drei Zeitstrafen