Im Spiel gegen die TSG Seligenstadt zeigte sich die WJA in der ersten Halbezeit von Ihrer besten Seite. Mit hohem Tempo und unbedingtem Siegeswillen kontrollierten die TSG-Mädels das Geschehen.  Auch wenn der ein oder andere Patzer in der Abwehr zu verzeichnen war – man stand oftmals auf den Halb-Positionen unnötig offensiv und spekulierte – so ließ die WJA keinen Zweifel wer in der heimischen Halle als Sieger vom Platz geht. Folglich konnte man über 4:0, 6:3 und 15:6 schon zur Halbzeit vorentscheidend mit 20:7 in Führung gehen.


In der zweiten Halbzeit stand die Abwehr deutlich sicherer, aber im Gefühl des sicheren Sieges wurden die Angriffe nicht mehr mit der letzten Konsequenz vorgetragen. Ansonsten wäre der Sieg sicherlich noch 5-10 Tore höher ausgefallen gegen eine völlig überforderte TSG Seligenstadt. Erfreulich ist die Tatsache, dass die WJA wieder richtig Spaß am Handball zeigte und dies in positive Aktionen ummünzte. Neben den beiden Linkshänderinnen Ebert und Kopp, die eine stark verbesserte Form zeigten wußte auch der Rest der Mannschaft zu überzeugen. Nicki Kaiser im Tor parierte drei 7-M-Würfe und Ania Walach zeigte zum wiederholten Male eine bärenstarke Leistung in der Abwehr. Eine rundum geschlossene Mannschaftleistung auf der sich weiter aufbauen läßt. In dieser Form wird die WJA bei der Titelvergabe in der BOL ein Wörtchen mitreden und den hoch favorisierten Mädels aus Altenhaßlau einen Strich durch die Rechnung machen. Zunächst geht es aber schon in der kommenden Woche zum Derby gegen die starke WJA des OFC Kickers.


Trainer Andreas Schießer sagte nach dem Spiel: "In der ersten Halbezeit gibt es außer ein paar kleinen individuellen Abwehrfehlern nichts zu kritisieren. Die Mannschaft spielte wie aus einem Guß und ließ sich auch nicht beirren als es ca. 5 Minuten nicht wunschgemäß lief. In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel mit verbesserter Abwehr kontrolliert aber nicht mehr mit letzter Konsequenz das Tempogegenspiel gesucht.


Tor: Nicky Kaiser (1. – 20. und 30. -60.); Lisa Blümel (20. -30.)


Feld: Vicky Ebert (11), Jana Kopp (9); Elina Specht (4); Lisa Kaiser (4); Lisa Zink (2); Carolin Pfeiffer (1); Ania Walach; Michelle Roth; Doro Wanke; Doro Wiesenhöfer