Bis auf ganz wenige Ausnahmen blieben alle TSG-Akteure weit unter ihren Möglichkeiten. Weder in der Abwehr noch im Angriff war ein geschultes Zusammenspiel zu erkennen. Die Abwehr präsentierte sich wie ein Hühnerhaufen, weder die Abstimmung noch das Spiel Mann gegen Mann waren zufriedenstellend. Vorne haperte es an strukturiertem Spiel, lediglich in ganz seltenen Phasen waren gute Kombinationen zu erkennen. Nachdem das Spiel bis zum 9:9 noch ausgeglichen war, steigerte sich die TSG so ab der 20. Minute in der Abwehr, verbuchte zahlreiche Ballgewinne und kam zu leichten Toren bei Gegenstößen. Über 15:9 gab es zur Pause ein komfortables 22:12. Die zweite Hälfte ließ sich noch ganz passabel an, und beim 32:18 schien der Weg frei für einen Kantersieg. Danach waren kaum noch durchdachte Aktionen zu erkennen, nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass es noch einige Zeitstrafen der kleinlichen Schiedsrichter setzte. 

Erschreckend war die Abwehrleistung auf allen Positionen, hier wird sich einiges tun müssen, wenn das Spitzenspiel gegen die TGS Niederrodenbach in drei Wochen erfolgreich bestritten werden soll.

TSG Bürgel: Torsten Stellbrink, Julian Dins; Nedzad Bekric (3), Sven Lenort (3/1), Tobias Nubert (2), Jacek Naglik (1), Boris Wolf (3), Dominik Sonnberger, Marco Fischer (4/1), Henning Tiedemann (4), Martin Drosdek (2), Nils Lenort (5/1), Timo Kaiser (11), Jens Kaiser (1).

Schiedsrichter: Schwindel/Rausch (Stockstadt)
Zuschauer: 150
Siebenmeter: 5/3 – 8/5
Zeitstrafen: 7 – 9