Zu Beginn der Partie war allerdings nicht viel vom Schwung der letzten Woche zu sehen und somit agierten die Gäste aus Bürgel etwas harmlos. Ohne Drosdek im Abwehrzentrum fehlte zunächst die Absprache und somit konnte der Rückraum des Gastgebers den oder anderen Ball platziert im Tor von Thorsten Stellbrink unterbringen.

 



In der Mitte der ersten Halbzeit kam Bürgel nun besser ins Spiel und konnte einige technische Fehler des Gegners nutzen um sich Tor um Tor abzusetzen. So stand die Abwehr nun besser ihren Mann und der schnelle Timo Kaiser sowie der gut aufgelegte Boris Wolf sorgten dafür, dass sich Bürgel zur Halbzeit auf 11:18 absetzen konnte.

 

Im zweiten Durchgang änderte sich nicht viel an der Spielweise der Mannschaften. Bürgel agierte ruhig und abgeklärt, während Langenselbold immer mehr Probleme bekam den Ball im Bürgeler Tor unterzubringen. Die Schützlinge von Trainer Klaus Bastian zeigten nun auch im Angriff ein schnelles und sicheres Kombinationsspiel und setzten sich auf 18:28 ab. Wer nun dachte, dass die TSG einen Gang zurückschalten würde, der irrte sich. Bürgel drehte noch mehr auf und zeigte den tollen mitgereisten Fans schnellen Handball. Der Gastgeber war zu dieser Zeit schon längst geschlagen, leistete sich viele Fehlwürfe und lud ihren Gast damit zu Tempogegenstößen ein, die zumeist den gewünschten Torerfolg brachten.

 




TSG Bürgel: Thorsten Stellbrink, Julian Dins, Sven Lenort (9/6), Boris Wolf (9), Timo Kaiser (6), Mirko Bagnara (4/1), Nedzad Bekric (4), Nils Lenort (2), Jacek Naglik (2), Tobias Nubert (2), Dominik Sonnberger (1), Henning Tiedemann (1).




 

Siebenmeter: TSG Bürgel: 8/7 TV Langenselbold: 4/3



Zeitstrafen: TSG Bürgel: 1 TV Langenselbold: 2