Einziger Wehrmutstropfen, dass Jana Kopp bereits nach 10 Minuten Spielzeit mit 2 * 2min belastet war und somit in der Abwehr nicht mehr 100% gehen konnte. Über weite Strecken der ersten Halbzeit konnten die beiden Ausnahmespielerinnen des Gastes Kempel und Farr neutralisiert werden. Die WJA zeigte im Angriff ein beherzte und im Rahmen Ihrer Möglichkeiten gute Angriffsleistung. In der Abwehr war man allerdings den körperlich und technisch versierteren Gästen das ein oder andere mal im 1:1 unterlegen, so dass der Gast sich bis zur Halbzeit kontinuierlich auf 11:19 absetzen konnte. Immer wieder agierte die Abwehr der TSG einen Moment zu spät, um die Dynamik der Angreiferinnen zu unterbinden, so dass es zwangsläufig zu freien Wurfchancen der Gäste kam. In der zweiten Halbzeit konnte die TSG das Spiel ausgeglichen gestalten, ohne aber wirklich die Chance zu haben den Abstand signifikant zu verkürzen. Zwar konnte man im Angriff nochmals eine Schippe drauflegen, zeigte aber insbesondere in der Rückwärtsbewegung und im 1:1 weiterhin Schwächen, die die recht ausgeglichene Mannschaft des TV Altenhaßlau immer wieder nutzte, um die TSG auf Abstand zu halten. Erfreulich ist, dass trotz der großen Anspannung in diesem Spitzenspiel ein verträgliche Anzahl an technischen Fehlern produziert wurde. Hier und da fehlte das Glück im Abschluß. Die WJA hat im Rahmen Ihrer Möglichkeiten gekämpft und kann trotz der Niederlage mit erhobenem Haupt vom Platz gehen. Man muss sich eingestehen, dass der Gast in der Breite besser besetzt ist und verdient als Sieger und somit auch vorraussichtlicher Meister der BOL die Jahnhalle verlassen hat. Die Mannschaft bedankt sich bei den zahlreichen Zuschauern für die tolle Unterstützung!

Trainer Andreas Schießer meinte nach dem Spiel: "Ich bin insgesamt mit der Leistung der Mannschaft zufrieden. Wir haben im Rahmen unserer Möglichkeiten ein ordentliches Spiel abgeliefert. Um einen derart gut besetzten Gegner zu schlagen reichen allerdings keine 95%, sondern hier müssen es 110% sein, die haben wir heute insbesondere in der Abwehr nicht erreicht. Es fehlte sicherlich nicht an Kraft, sondern vielmehr auch ein wenig am Glück. Der Gast erlaubte sich nahezu keine Fehlversuche und hat unter dem Strich verdient gewonnen. Trotz allem muss ich meiner Mannschaft für den Kampf und die Einstellung danken, auch wenn es diesmal leider nicht gereicht hat. Wir werden nun versuchen die restlichen Spiele erfolgreich zu bestreiten, um den zweiten Platz zu sichern. Und wer weiß: Abgerechnet wird am Schluß, der TV Altenhaßlau sollte sich also keinen Ausrutscher erlauben! Ich möchte mich an dieser Stelle bei der saghaften Unterstützung der zahlreichen Zuschauer bedanken, die diesem Spiel einen würdigen Rahmen verliehen haben."

Spielfilm: 2:0; 5:4; 6:8; 7:12; 9:15; 11:19; 12:21; 15:26; 19:29; 22:32; 24:34; 27:35

Tor: Kaiser; Blümel

Feld: Ebert (14); Kopp (7); Specht (5); Fleischhacker (1); Wanke; Zink; Walach; Roth; Pfeiffer; Wiesenhöfer; Baumhöfer