Zu viele Fehler bestimmte das Spiel der TSG. Mit insgesamt 35 technischen Fehlern und 17 Fehlwürfen kann man nicht zufrieden sein. Anfangs sah es noch ganz gut aus. Man konnte sich von 2:0, 8:4 auf 10:5 absetzen. Doch zu nachlässig war die Abwehrarbeit gegen die beiden Hauptwerferinnen der Isenburger, die nicht früh genug gestört wurden und mit 11 Treffern fast alle Tore erzielten. Ebenfalls wurden die taktischen Vorgaben nicht genau eingehalten, sodass die Gäste zur Halbzeit auf 3 Tore zum 12:9 für Bürgel verkürzen konnten.

In der zweiten Halbzeit konnte man sich zwar schnell wieder auf 16:10 absetzen, doch zu sehr wurde das Abwehrspiel vernachlässigt und die Torhüterin Franzi Schäfer alleingelassen. Diese konnte aber mit drei parierten Siebenmeter und einigen Hundertprozentigen wiedermal  ihre Klasse unter Beweis stellen.  Am Ende hatten auch die Gäste nicht mehr die Kraft um Bürgel noch aus der Erfolgsbahn zu werfen und somit konnte man den Platz wiederholt als Sieger verlassen.

„Das Spiel wird unter Arbeitssieg abgelegt. Wir haben verdient gewonnen, zu keiner Zeit hatte Isenburg geführt. Das Fehlen von Yvonne Hoppenstaedt hat man sehr gemerkt, besonders in der Abwehr. Noch vor einer Woche hatte sie die wurfgewaltige Halblinke unter Kontrolle gebracht, doch keiner schaffte es, an diese Leistung anzuknüpfen. Im Endeffekt zählen nur die beiden Punkte und mehr nicht. Wir arbeiten weiter!“ kommentierte Trainer Wolf das Spiel.

 Es spielten: Franzi Schäfer (19 Paraden); Merit Specht (9), Lynn Hoddersen (7/2), Denise Hose (3), Constanze Becker (2), Alina Nesselhauf, Kyra Schirmeister, Chiara Rebell; Lea Cölsch, Julia Stih, Laura Hof.