Mit dem sicheren Gefühl aus dem deutlichen Hinspiel-Sieg reiste die WJA zur HSG Neu-Isenburg/Zeppelinheim. Schon früh in der Partie zeigte sich, dass die WJA zur keiner Zeit in Gefahr geraten sollte, auch nicht wirklich die letzten Kraftreserven mobilisiert wurden und in der Abwehr teilweise zu nachlässig agiert wurde. Über 3:1; 7:1; 12:3 stellte die WJA schon zur Halbzeit mit 16:5 die Weichen auf Sieg. In der zweiten Halbzeit bot sich das gleiche Bild gegen völlig überforderte Gastgeber. Letztlich wurde auch dank ein sehr guten Leistung von Torhüterin Nicky Kaiser (4 gehaltene 7-Meter, 1 Siebenmeter-Tor erzielt) ein zur keiner Zeit gefährdeter 31:15 Sieg eingefahren. Die WJA wurde in diesem Spiel nur selten gefordert und ließen somit das ein oder andere Mal den letzten Funken Einsatz und Kaltschnäuzigkeit vermissen. Die Abwehr agierte nicht immer mit 100%, so dass die Gastgeber sicherlich 4-5 Tore zuviel erzielen konnten. Das der Gastgeber nur enig entgegenzusetzen hatte, ermöglichte den Einsatz aller Spielerinnen und das zeitweise schonen der immer noch grippegeschwächten Vicky Ebert und Elina Specht. Alles in allem ein auch in der Höhe verdienter Sieg.

Trainer Andreas Schießer meinte nach dem Spiel: "Wir wußten schon vor der Partie, dass am Sieg eigentlich kein Zweifel bestehen sollte. Vor diesem Hintergrund wurde die Marschroute ausgeben befreit aufzuspielen und mit Spaß an der Sache zu agieren. Aufgrund der Überlegenheit war es möglich jede Spielerin einzusetzen und den Leistungsträgerin Pausen zu gewähren. Wenn es etwas zu kritisieren gibt, dann das zu laxe Abwehrverhalten und die mangelnde Übersicht im Tempogegenstoßspiel. Unter dem Strich war es sogar möglich zeitweilig eine neue Deckungsvariante (1:5) zu testen, wobei hier klar festzustellen war, dass dort noch die notwendige Abstimmung und die Laufarbeit fehlten"

Tor: Niki Kaiser (1); Ebert (10), Specht (6), Kopp (5), Fleischhacker (4), Lisa Kaiser (4), Zink (1), Glünz, Walach, Pfeiffer, Wiesenhöfer, Baumhöfner