Die TSG fand in den ersten Minuten recht gut ins Spiel und konnten sogar einen ersten Rückstand von 2:4 relativ schnell wieder egalisieren. Im Angriff wurde druckvoll aber ab und an auch etwas hektisch agiert. Diese Ballverluste wurden vom in Bestbesetzung antretenden Gast ab der 15. Minute durch konsequentes Tempogegenstoßspiel bestraft. Der Angriff der TSG verlor ein wenig den Faden und spielte nicht mehr so druckvoll wir in den ersten Minuten. Immer wieder gelang es den Gästen durch Laufspiel und konsequentes Sperre absetzen die Abwehr der TSG, die in dieser Phase auf den Halb-Positionen zu offensiv agierte, in Verlegenheit zu bringen. Folglich setzte sich der Gast kurz vor Ende der Spielzeit auf 7:12 ab. In der Halbzeit schworen sich die Damen der TSG nochmals ein. Auch im Hinspiel hatte man einen 7-Tore-Vorsprung von Großauheim innerhalb kürzester Zeit egalisiert und nur äußerst unglücklich mit einem Tor verloren. Die Damen der TSG stellten in der zweiten Halbzeit zunächst auf eine offensivere 5:1-Deckung und später sogar auf 4:2-Deckung um. Infolgedessen begann die Aufholjagd der TSG und ca. 4 Minuten vor Spielende hatte man bei 17:19 wieder Tuchfühlung zum Gast. Der Gast spielte nun seine Routine aus und trug lange Angriffe vor, die durch individuelle Leistungen dann auch noch dreimal den Weg ins Tor der TSG fanden. Letztlich unterlag man der TS Großauheim mit 20:22. Mit ein wenig mehr Fortune im Angriff und einer etwas beherzteren Abwehrarbeit wäre ein Sieg sicherlich nicht unmöglich gewesen. Hinzu kamen sicherlich auch einige unglückliche Entscheidungen des SR, die zumindest in zwei Fällen eindeutig gegen die TSG fielen. Letztlich sollte man aber in erster Linie die Fehler bei sich selbst suchen.

Die Damen der TSG Bürgel gratulieren der TS Großauheim zum verdienten Aufstieg zur Bezirksoberliga. 

Aufgrund der Ergebnisse des letzten Spieltages ist der Zug Aufstieg trotz der Niederlage noch nicht ganz abgefahren. Die TSG Damen beenden die Saison 2008/2009 auf dem dritten Platz der Bezirksliga A. Dieser Platz berechtigt ebenfalls zum Aufstieg, wenn aus der Landesliga kein Verein aus dem Bezirk Offenbach-Hanau absteigt. Ein Funken Hoffnung gibt es noch, auch wenn es schon sehr ungewöhnlich wäre wenn man mit 16:16 Punkten den Aufstieg feiern können.

Es spielten: Laura Fleischhacker, Jenny Guth; Viktoria Ebert (10), Jana Kopp (5), Nadine Brehm (3), Elina Specht (2), Sabine Kämnitz, Isabel Ackermann, Carolin Pfeiffer, Lisa Kaiser, Nicky Kaiser, Michelle Roth, Bettina Fenn, Sandra Lommatzsch, Ania Walach