Viel Freude hatte die TSG allerdings nicht beim Pflichtsieg allerdings nicht, denn die Gastgeber erwiesen sich als echte „Spaßbremse“. Zum einen taten sie sich mit einer sehr ruppigen Spielweise hervor, zum anderen wussten sie mehr mit Meckereinen denn mit spielerischem Format zu glänzen. Zudem spielte die MSG von der ersten Minute an auf Zeit, doch die schwere Tempoverschleppung wurde von den Schiedsrichtern nicht konsequent genug unterbunden. Dass die Begegnung den wenigen mitgereisten Fans kaum Freude bereitete, lag nicht zuletzt daran, dass ihr Team die Partie nicht wirklich ernst nahm und selbst einem so schawachen Gegner viel zu viele Freiheiten einräumte. Da auf der Jagd nach einem hohen Sieg auch noch viele gute Chancen leichtfertig vertändelt wurden konnte die MSG nach der Partie im „Jubelkreis“ anstimmen: „Keine 40“. Spaß bereitete den Bürgeler Fans diesmal Jacek Naglik, der seine individuellen Fähigkeiten mit starken Einzelaktionen und neun blitzsauberen Treffern unter Beweis stellte. Ordentliche Rollen spielten auch Heiko Hock in Angriff und Abwehr, sowie Marcel Vogt, der nach langwieriger Verletzung auf der Suche nach der Form gute Ansätze zeigte.

TSG Bürgel: Thorsten Stellbrink, Julian Dins (1); Nedzad Bekric (3), Heiko Hock (3), Timo Kaiser (4), Sven Lenort (3/2), Tobias Nubert (3), Mirko Bagnara, Jacek Naglik (9), Boris Wolf (1), Marcel Vogt (2/1), Tim Geyer (3), Hennig Tiedemann (4), Martin Drosdek (2).
Spielfilm: 2:5, 6:6, 9:10, 10:17, 11:20 – 14:26, 18:28, 22:34, 23:36, 24:38, 26:38
 
Schiedsrichter: Stadtmüller/Machlewitz (O´hausen/Seligenstadt)                        Zuschauer: 75
Siebenmeter: 4/4 – 6/3                                                                               Zeitstrafen: 7 – 3
Besonderes Vorkommnis: Rote Karte gegen Bagnara (TSG; 44.) nach Foul im Gegenstoß