Die Begegnung lief so wie das letzte Spiel und man konnte sich durch eine gut stehenden Deckung und daraus resultierende Abspielfehler des Gegners, innerhalb von 5 Minuten auf 5:1 absetzen. Nun nahm der Gegner ein Teamtimeout, was aber keinen Einfluss auf das Spiel der Gastgeber hatte, die weiterhin konsequent ihr schnelles Spiel aufzogen. In der 23. Minute, beim Stand von 16:7 gab es leider einen kleinen Bruch in der Bürgeler Deckung, vielleicht aus zu großer Selbstsicherheit oder auch aus dem Grund das nun kräftig gewechselt wurde. Die Folge war ein 19:11 Halbzeitstand.

Die Zweite Mannschaft aufgestockt mit 5 A-Jugendspielern (wie immer) wurde vom Trainerteam Lampe/Scherling nochmals angefeuert, konsequent ihr Konzept in der Deckung weiterzuspielen und im Angriff durch “kreuzen” ihre Mitspieler in ein gute Wurfposition zu bringen. Die Berler setzten dies in den ersten Minuten auch komplett um und spielten herrliche Ballstaffetten. So baute man die Führung über 22:11;27:14 auf 32:18 (53. Minute) zu einem 14 Torvorsprung aus. Nun war bei den Gastgebern scheinbar schon das Feiern angesagt, sodaß die Dietzenbacher in den letzten 7 Minuten (4:7 Tore) ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnten. Den Schlusspunkt setzte Rene Nickolay, der mit seinem fünften Treffer den 36:25 Schlussstand markierte.

Als Fazit: Klasse Jungs nur nicht nachlassen.”Den nach dem Spiel ist vor dem Spiel.” Wiederum eine glänzende Vorstellung  der Mannschaft, die durch ihren Einsatz in der Deckung und ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit im Angriff wieder einen großen Schritt nach vorne gemacht hat. Nun heißt es diese Eigenschaften noch zu verbessern, denn am kommenden Sonntag spielen wir im Vorspiel vor der Ersten um 16 Uhr gegen den verlustpunktfreien Ersten TS Bischofsheim.

Es spielten: Reinholz; Schohl;; Fischer 8/5; J. Böttcher 6; Naglik 5; Nickolay 5; J. Jöckel 4; Stanco 3;   Bott 2; Onate 2; Seifert 1; C. Kaiser ; Nöth ; C. Müller

Auf der Bank: Lampe, Scherling, J. Werner

Zeitstrafen:  1-3

7 Meter:         6-8

Zuschauer: es werden mehr