Mit dem Anpfiff der Spitzenpartie konnte der Gast aus Bischofsheim schneller Fuß fassen und sich immer einen hauchdünnen 1-2 Torvorsprung erarbeiten, das lag zuweilen aber nicht an der Angriffsstärke der Gäste, sondern eher an der fehlenden Aggressivität zum Ball der Bürgeler Jungs. Entweder stand man zu weit vom Angreifer weg oder man war im  1 gegen 1 Verhalten zu schwach, dies ermöglichte den Gästen einfache Tore über die Mitte. So mußten die Mannen um Trainer Lampe erstens immer einen Rückstand hinterherlaufen und zweitens konnte man so sein Tempospiel nicht aufziehen. Im Angriff wollte man aus dem gebunden Spiel durch Spielezüge und Kreuzen die Deckung der Bischofsheimer löchrig machen, was aber in der ersten Halbzeit nie gelang. Denn die Bischofsheimer Abwehr um ihren starken Torhüter stand sehr tief und robust. Also waren einmal mehr die Rückraumspieler Marco Fischer und Nickolay die Garanten, dass das Spiel offen blieb und der Gastgeber trotz zahlreicher verworfener Bälle, gerade von außen, in der 20 Minute mit 7:6 in Führung gehen konnte. Dies Führung gab man aber sofort wieder ab und man ging mit 09.10 in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit sollte sich das bis dato langsame Spiel beider Mannschaten ändern und so kam doch noch ein halbwegs vernünftiges Spiel zustande, das in Sachen Dramatike alles bot. So konnt man sich in der Mitte der Spielzeit mit 4 Toren in Folge erstmalig mit 2 Toren zum 20:18 absetzen. Zwar schafften die Bischofsheimer kurz vor Schluß den Ausgleich, doch der Youngster Jöckel schaftte mit seinem einzigsten Tor an diesem Tage den 24:23 Endstand.

Als Fazit: Es war zwar kein schönes Spiel, aber die kämpferische Einstellung hat gestimmt und wir haben gegen den Tabellenführer gewonnen. Als nächsten Gegener haben wir die TG Hainhaisen zu Gast hier sollte man an der Leistung vom Dietzenbach Spiel anknüpfen.

Es Spielten: Reinholz; Schohl; Fischer 9/2; Nickolay 5; Naglik 3; Schwagereit 2; Stanco 2; Bott 1; Acker 1; Jöckel 1; C. Müller; Onate; Nöth; C. Kaiser

Auf der Bank: Lampe; S. Scherling; J. Werner

Zuschauer es werden schon mehr