Zu Beginn kamen die Mannen von Trainer Dirk Hoffmann nicht ins Spiel, man lag schnell 1:4 in Rückstand. Erst jetzt besann die Mannschaft sich auf ihre Stärken. Mit schnellem Spiel konnte das eine oder andere Mal die starke 6:0-Deckung der Gastgeber durchbrochen werden. Angetrieben von Sven Lenort, der die Stockstädter Abwehrreihe samt Torhüter mehrmals überlistete, konnte man immer wieder auf ein Tor verkürzen. Trotz mehrerer Chancen wollte der Ausgleich nicht fallen. Nach 20 Minuten verlor man zudem die spielerische Linie im Angriff. Die technischen Fehler wurden sofort bestraft und Stockstadt setze sich durch einige Gegenstöße zum 13:18 Halbzeitstand ab.

Neu eingestellt und motiviert kam Bürgel aus der Kabine. Doch mehr als ein Strohfeuer konnte nicht entfacht werden. Träge Einzelaktionen im Angriff und mangelnde Einsatzbereitschaft in der Abwehr bescherten Stockstadt ein leichtes Spiel. Über 14:19, 17:22 auf 19:28 setzte sich der Gastgeber ab und konnte nun munter durchwechseln. Beide Torhüter zeigten gute Aktionen, wurden jedoch oftmals von den Vorderleuten im Stich gelassen, so dass auch hier die Konzentration verloren ging. Ab der 50. Minute war kaum noch Gegenwehr zu spüren, die Mannschaft ergab sich mehr oder weniger ihrem Schicksal. Überhastete Angriffsaktionen und passives Abwehrverhalten führten zu dem für Stockstadt verdienten 40:28 Sieg.

Neben Sven Lenort war allen drei eingesetzten Kreisläufern eine gute Leistung zu bestätigen. In der kleinen Pause, während dem Jahreswechsel, heißt es nun nochmal alle Kräfte zu mobilisieren, um die kleine Chance zum Nichtabstieg nicht aus den Augen zu verlieren.

Es spielten:

Julian Dins (1.-30.), Marcus Tiemann (31.-60.); Sven Lenort (10/2), Heiko Hock (4), Mirco Bagnara (4), Julian Gathof (2), Nils Lenort (2), Patrik Käseberg (2), Andreas Nubert (2), Tobias Nubert (1), Tim Geyer (1), Peter Menzel, Nils Acker.