Mit Beginn des Spiels waren alle Vorsätze und Absprachen vergessen. Die Disziplin und Geduld, die in der vergangenen Woche Basis  für die gute Leistung bildeten, wurden über 60 Minuten vermisst. Anstatt mit ruhigem Aufbauspiel die Chance zu erarbeiten, ließ sich die Mannschaft zu überhasteten und unkonzentrierten  Aktionen hinreißen, die Griesheim immer wieder mit schnellen und einfachen  Toren bestrafte.

Zu einfach konnte der Gegner mit einfachen Aktionen die TSG Abwehr täuschen und kam unbedrängt zum Torerfolg. In der Abwehr zu starr und unbeweglich ergab man sich relativ früh dem Schicksal, dass sich Griesheim zur Halbzeit mit 17:11 absetzen konnte.

Nach der Pause wollte die TSG nun abermals an die Leistung der vergangenen Woche anknüpfen, doch auch die zweiten 30 Minuten konnte man nicht überzeugen. Die Mannschaft verrannte sich in Einzelaktionen und machte es Griesheim leicht das Spiel zu kontrollieren. Strittige Entscheidungen der Schiedsrichter standen mehr im Fokus als der Gegner und der Spielstand. Weder im Angriff noch in der Abwehr präsentierte sich die TSG als Einheit und vermochte es zu keinem Zeitpunkt die nicht überragend spielenden Griesheimer in irgendeiner Form in Bedrängnis zu bringen.

In der Woche steht nunmehr die Aufarbeitung der Niederlage an, um in den nächsten Spielen an die Leisten gegen Modau anzuknüpfen. Dies steht unter dem Motto:“Wer kämpft kann verlieren – wer nicht kämpft hat schon verloren!“.

Es spielten:             J. Dins, M. Thiemann, J. Gathof, S. Denhard 4, N. Lenort 4/4, H. Hock,

S. Lenort 5/1, T. Nubert 2, M. Bagnara 3, P. Käseberg 4, T. Geyer 4