Für die SG D/M waren die Vorzeichen für das Spiel sehr schlecht, da sich die torgefährlichste Spielerin im Vorfeld, verletzte. Nur über die kämpferische Einstellung hatte Mühlheim eine Chance auf zwei Punkte, doch dieses entwickelte sich zu einer recht groben und teilweise unfairen Spielweise. Die C-Mädels, die Spielerisch ganz klar im Vorteil waren, konnten schnell mit 3:0 und 4:1 in Front gehen. In dieser Anfangszeit hatte besonders Debora Mastroserio große Anteile an den Toren. Sie arbeitete in der Abwehr stark und erkämpfte sich auch vorne, den ein oder anderen Ball aus der Gegners Hand. Nun wurde das Spiel immer hektischer. Die gegnerische Bank, brachte soviel hektik und unnötige Härte ins Spiel, die nicht einmal der Schiedsrichter aus dem Spiel nehmen konnte. Mit einem Stand von 7:4 ging man nun in die Halbzeitpause.

In der Pause wurden die Wolf/Diehl-Schützlinge nochmals neu eingestellt und begannen wie die Feuerwehr. Mit schnellen 5 Toren in Folge, war das Spiel entschieden. Doch nun legten die Mühlheimerinnen, die sichtlich keine Lust mehr hatten, an härte zu. Nach dem Motto: “Wenn wir das Spiel nicht gewinnen konnen, dann hauen wir jetzt mal richtig hin!” Zwei ganz klare Rote Karten wurden nicht gegeben, sowie mehrere progressive Entscheidungen. Trotz dieser zunahme der Härte, zweigte sich Bürgel unbeeindruckt und erzielte Tor um Tor. Spielerisch wurde der SG ihre Grenzen aufgezeigt und somit gewann man verdient mit 20:7.

“Ich kann vieles verstehen, doch leider finde ich es sehr schade, dass mein unkompetenter Kollege auf der SG-Bank es nicht verstanden hat, diese überfüssige Härte rauszunehmen. Mir kam es noch so vor, als ob er es für in Ordnung hielt. Für mich hat es wenig mit Handball zu tun, den gegnerischen Spielerinnen ins Gesicht zu schlagen, weil man es nicht schafft diese aufzuhalten. Ebenfalls ging eine Sportbrille kaputt und weiter gab eine blutige Nase. Auch der Schiedsrichter hätte diese härte früher unterbinden müssen, doch er pfeift noch nicht so lange und konnte dieses nicht erkennen. Ansonsten war seine Leistung in Ordnung.” fügte Trainer Wolf nach dem Spiel verärgert hinzu.

Es spielten:
Franzi Schäfer; Debora Mastroserio (7/1), Alina Nesselhauf (6), Denise Hose (5), Sammy Sattler (1), Laura Hof (1), Kyra Schirmeister, Yvonne Hoppenstaedt, Tanita Frank.