Beim Gastspiel in Babenhausen ging die TSG als starker Außenseiter ins Spiel. Zu Beginn des Spiels wirkte der Gastgeber etwas indisponiert und unterschätzte das Tabellenschlusslicht. So konnte die TSG bis zur 12. Minute mit 6:3 in Führung gehen. In dieser Phase konnte sich Torwart Nastos im ersten Spiel für die TSG noch auszeichnen. Danach lieferte sich die TSG einen offenen Schlagabtausch mit dem Tabellen Zweiten. Eine Situation, der man vor dem Spiel sicherlich aus dem Weg gehen wollte.

Anstatt wie zu Beginn abgeklärt aufzubauen und die Chance über die Außen und den Kreis zu suchen, entwickelte sich ein temporeiches Spiel. Während die TSG die eine oder andere unvorbereitete Chance nicht nutzte, konterte die eingespielte Formation aus Babenhausen und erzielte ein Tor nach dem anderen in der 1. und 2. Welle. Angeführt von Gotta waren auch Hollnack und Herrmann kaum zu stoppen. So wandelte sich der Spielstand zur Halbzeit aus der Anfangsführung in einen 18:25 Rückstand.

Trotz Abstimmung in der Pause wurde das Spiel in der zweiten Hälfte weiter vom Gastgeber diktiert. Von Abwehrarbeit war auf beiden Seiten nur selten etwas zu sehen. Während die Torhüter der TSG nun völlig auf sich allein gestellt waren, konnte der Gegner dagegen den einen oder anderen Ball noch abfangen. So setzte sich Babenhausen zum Endstand verdient immer weiter ab. Lediglich das Verhältnis der gegebenen 7m und der verteilten Zeitstrafen lässt noch aufhorchen. Im Gegensatz zum Gastgeber, der 14 Strafwürfe zugesprochen bekam, konnte die TSG nur die 3 gegebenen  verwerten. Zum Ausgleich erhielt die TSG mehr Zeitstrafen, die im Verhältnis von 3:11 auf eine harte Gangart hinweisen. Tatsächlich spiegelt dies aber eher die Unerfahrenheit der jungen Bürgeler Truppe wieder, da sich beide Mannschaften im Spiel nichts schenkten. Die Erfahrung und Cleverness lag jedoch eher beim Gastgeber, der sich in fraglichen Situationen einfach geschickter in Szene setzen konnte. Letztendlich ändert jedoch alles nichts an dem verdienten Erfolg der Löwen.

J. Dins, M. Thiemann, D. Nastos, J. Gathof, N. Lenort 12/3, Jens Kaiser 2, M. Bagnara 3,

S. Lenort 3, T. Nubert 10, P. Käseberg 5, T. Geyer 7,  N. Acker