Das Hinspiel war eines der besseren Spiele der Damen aus Bürgel, so hoffte man auch an diesem Sonntag zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Als man zu Beginn der ersten Halbzeit aber direkt einem zwei Tore Rückstand entgegenstand, merkte man jetzt schon, dass dies kein leichtes Spiel werden wird. Über eine von Anfang an geforderte erste und zweite Welle und schnellem Spiel nach vorne gelang dann auch endlich der erste Treffer der TSG. Jedoch schien auch die SU ein temporeiches Spiel aufbauen zu wollen, so dass sie über einen Tempogegenstoß und einer zweiten Welle ihre Führung auf 1:4 ausbauen konnte. Nun schien es als ob die Damen endlich im Spiel angekommen wären und konnten über Tempospiel zum 5:5 ausgleichen. Nur der Führungstreffer wollte nicht gelingen, so dass man über die Zwischenstände 5:7 und 6:8 mit einem Halbzeitergebnis von 8:9 in die Kabine ging.

Die zweite Halbzeit begann vielversprechend. Aufgrund der nun offensiveren Abwehr der Mühlheimerinnen konnten unsere Halbespielerinnen Druck auf den Mittelblock machen und einen Zweistationen Pass anbringen. Leider fehlte hier das Gefühl des Zusammenspielens. Pässe kamen zu tief, das Timing stimmte nicht ganz. Nichts desto trotz konnten die Damen den ersten Treffer  der Halbzeit erzielen und zum 9:9 ausgleichen. Was nun folgte war ein Zwischenspurt der SU. Über das 9:12 zog die SU Mühlheim auf 10:17 weg. Bedingt durch zu viele technische Fehler, Unkonzentriertheit und Pech beim Abschluss(zehn Latte und Pfosten  Treffer) und das mangelnde Rückzugsverhalten führten zu dieser deutlichen Führung der Gastgeber. Auch eine Umstellung der Abwehr von 6:0 auf 5:1 auf 4:2 und letztendlich sogar 1:5 brachte nicht den erwünschten Erfolg.  So gewann die SU Mühlheim letztlich verdient mit 13:9.

Eine bittere Niederlage im Kampf um einen Platz im oberen Mittelfeld. Bezeichnend für dieses Spiel ist wohl auch die Trefferquote vom 7m Punkt. Zwei von Sieben erarbeiteten 7m konnten gerade mal verwandelt werden.  Ebenso sind nur fünf Treffer in der zweiten Halbzeit zu wenig. Nun müssen sich die Damen die letzten Kraftreserven der Saison mobilisieren und in den letzten drei Spielen zeigen, dass sie es eigentlich können um sich einen Platz im oberen Mittelfeld  zu sichern.