Mit einer 5:1 Deckung wollte man den Spielaufbau der Routiniers aus Nieder-Roden unterbinden oder zumindest soweit stören, dass sie ihr Spiel mit dem Kreis nicht aufziehen konnten. Auch wenn am Anfang der Partie die Abstimmung noch nicht ganz stimmte und die TSG sich einem 0:2 Rückstand gegenüber stand, wurde das Spiel letztendlich aus der Abwehr her gewonnen. Fabienne Fleischhacker war der erste Treffer der Damen gegönnt. Doch da das Rückzugsverhalten zu diesem Zeitpunkt noch nicht optimal war, konnten die Gäste auf 1:3 erhöhen. Mit zunehmender Spieldauer pendelte sich die Abwehr ein, so dass man beim Stand von 3:3 das erste Mal ausgleichen konnte. Zwar konnte Nieder-Roden noch einmal in Führung gehen, doch mit fünf Toren in Folge kam der TSG Zug ins Rollen. Aus der sicher stehenden Abwehr, delegiert von Lisa Kaiser bzw. Elina Specht, kamen die Damen immer wieder in die erste und zweite Welle die meist mit einem Tor abgeschlossen wurde. Über die Zwischenstände 8:5, 9:5 und 9:6 konnten die Damen mit einem Halbzeitstand von 11:6 in die Pause gehen.

Die zweite Halbzeit begann so wie die erste endete – mit einem Tor für die Heimmannschaft. Die Gäste aus Nieder-Roden kamen beim Stand vom 13:9 noch einmal auf vier Tore heran, jedoch spielten sich die TSG angetrieben durch die lautstarke Unterstützung der Fans nun in einen Rausch. Über das 15:9 und 15: 10 zog man auf acht Tore zum 18:10 weg. Sowohl über das Tempo Spiel nach vorne als auch aus dem gebundenen Spiel konnte man sich Stück für Stück weiter absetzen. Hinter der stark aufspielenden Abwehr, wehrte Jennifer Guth die restlichen Bälle ab. Unter anderem parierte sie drei 7m und musste bei insgesamt sieben 7m für die HSG nur einen Treffer hinnehmen. Der HSG Nieder-Roden II waren nur noch vier Tore im restlichen Spiel gelungen, wodurch sich die Damen letztlich hoch verdient mit 27:14 den Sieg und damit auch zwei Punkte sichern konnten.

Endlich haben die Damen mal wieder gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt. Nun heißt es den Schwung, die Euphorie und das zurückgewonnene Selbstvertrauen mit in die letzten beiden Spiele zu nehmen.

Es spielten: J. Guth, L. Blümel; F. Fleischhacker(13/5), J. Kopp(7), D. Metlic(3), E. Specht(2), L. Kaiser(1), L. Zink(1),         N. Kaiser, I. Ackermann, S. Bärmann, L. Hoddersen