Nach der Pause stellte der Gegner die Abwehrreihe um. Die TSG brauchte einige Zeit, sich auf die neue Formation einzustellen.

Hatten die Schiedsrichter bis dato mit Uneinigkeit geglänzt, wobei selten einer der beiden auf Ballhöhe war, rissen sie nun das Spiel an sich. Anstatt die beiden Mannschaften das Punktspiel austragen zu lassen, pfiffen sie sich in den Mittelpunkt. Entscheidungen wurden grundsätzlich von dem 20 Meter entfernten getroffen. Der bereits schmale Kader wurde Mitte der 2. Halbzeit mit Disqualifikationen gegen N. Lenort und M. Bagnara weiter gebeutelt. Das Spiel entwickelte sich zu einem ständigen Hin und Her. Büttelborn konnte sich in dieser Phase auf den starken Rückraum verlassen, der immer aus der Halbdistanz zum Erfolg kam. Die 33:32 Führung konnte die TSG nicht verteidigen. Büttelborn glich 15 Sekunden vor Spielende aus. Der schnelle Anstoß wurde noch in der eigenen Hälfte von Büttelborn vor der Ausführung unterbrochen. Ganz nah am ersten Sieg hatte die junge Mannschaft der TSG die Emotionen nicht mehr im Griff, so konnten die letzten Sekunden erst nach einer Unterbrechung gespielt werden. Die kleine Chance konnte die junge Mannschaft jedoch nicht nutzen.

Das Spiel hat gezeigt, dass die Einstellung und die Moral der Mannschaft stimmen. Im Gegensatz zu anderen Mannschaften muss die TSG schon die ganze Runde verletzungsbedingt auf Leistungsträger verzichten. Nach und nach reift die Mannschaft und lernt mit der Situation umzugehen. Beide Mannschaften waren sich einig, dass die Schiedsrichter besser im eigenen Bezirk Fulda weiter agieren sollten neben der indiskutablen Leistung bleibt den Vereinen die hohe Fahrtkostenerstattung erspart.

Es Spielten:          M. Thiemann, D. Nastos, N. Schohl, J. Gathof, N. Lenort 8/3, Jens Kaiser 1, M. Bagnara 5, S. Lenort 2/1, T. Nubert 8,  N. Acker 4, H. Hock 2, S. Denhard 3