Zwar konnte die TSG zu Beginn in Führung gehen, die erfahrene Truppe aus Nieder-Roden hielt jedoch clever dagegen. So entwickelte sich im ersten Abschnitt ein enges Spiel. Die TSG erspielte sich einerseits gute Torchancen, andererseits konnten die Zuschauer immer noch Abstimmungsdefizite feststellen, die der Gegner konsequent nutzte. Während die TSG die erste und zweite Welle vermissen ließ, agierten die Akteure im Spiel 6:6 oft überhastet. Nieder-Roden, angetrieben von Böhm, dehnte die Angriffe dagegen sehr aus und nahm das Tempo aus dem Spiel. Anstatt gegenzuhalten, passte sich die TSG dem Tempo des Gegners an. Gegen Ende der ersten Halbzeit konnte sich die TSG knapp absetzen.

Wer gedacht hätte, dass nach der Pause der Knoten platzt, wurde eines besseren belehrt. Anstatt den Vorsprung weiter auszubauen, erzielte der Gegner 3 Tore und konnte seinerseits in Führung gehen. Danach bäumte sich die TSG aber auf und drehte den Spieß um. Nach 15:16 konnte man auf der Anzeigentafel ein 20:17 erkennen. Wer sich nun sicher glaubte, sah jedoch, dass der Gegner nicht aufstecken wollte. Mit enormen Einsatzwillen kämpften sich die Rodgauer wieder heran. Beim Stand von 23:22 erarbeitete sich die TSG kurz vor Ende den Ball, scheiterte jedoch frei am gegnerischen Keeper. Im Gegenzug entschieden die Schiedsrichter auf Strafwurf, der zum 23:23 Endstand führte.

Im Fazit ist festzuhalten, dass kaum einer der Spieler der TSG Normalform erreichte. Auch wenn die Anspannung des Saisonstarts zu spüren war, fehlten bei einigen der entscheidende Einsatzwillen und die Bereitschaft zum Kampf. Die gilt es aufzuarbeiten, um gegen den nächsten Gegner bestehen zu können.

Es Spielten:     D. Nastos, J. Dins, J. Gathof, S. Lenort 6/6, M. Bagnara 1, M. Seuring 1, S. May 1, T. Nubert 4, H. Hock, B. Wolf 2, M. Özgül 1, T. Geyer, T. Vogel 7, D. Lotz