Viele technische Fehler und einfache Ballverluste ließen keinen Spielfluss auf Seiten der TSG aufkommen. Das Spiel plätscherte vor sich hin und keine Mannschaft konnte sich einen Vorteil erspielen. Die TSG Mädels ließen jegliche Spritzigkeit und Laufbereitschaft vermissen, was Mitte der ersten Halbzeit zu einem 3-Tore-Rückstand führte. Eine Auszeit, in der keine freundlichen Worte fielen, weckte die Mädels aus Bürgel auf. In der Abwehr wurde aktiver und aggressiver verteidigt und im Angriff wurde endlich mit Tempo gespielt. Dieser Einsatz wurde belohnt, Bürgel glich aus und ging sogar mit 2 Toren bis zur Halbzeit in Führung. Wer dachte, dass der Schalter bei den Mädels umgelegt wurde und man dem Gegner, dem man in allen Belangen überlegen war, davon zog, hatte sich geirrt. Mit mehr als 4 Toren konnten sich die Bürgelerinnen nicht absetzen, was an Unkonzentriertheiten im Angriff und Nachlässigkeiten in der Abwehr lag.

Die gesamte zweite Halbzeit behauptete man allerdings relativ souverän die Führung und die HSG konnte den Mädels nicht mehr gefährlich werden. Zufrieden war man am Ende zum einen mit den 2 gewonnenen Punkte und zum anderen mit der Gewissheit, dass sich die Mädels aus einem Rückstand in das Spiel zurück kämpfen und einen Sieg erarbeiten können. Für die nächsten Spiele erwarten die Trainer, dass von Beginn an mit dem nötigen Engagement gespielt wird und dass das vorhandene Können über 60 Minuten abgerufen wird. Ein großes Dankeschön an Boris Wolf, der kurzfristig als Schiedsrichter eingesprungen ist, da der angesetzte Unparteiische nicht erschienen ist.