Die Gegner konnten bis zur Mitte der ersten Halbzeit das Spielgeschehen offen gestalten. Während die TSG auf Tempo setzte, baute der TVL verzögernd das Spiel auf und punktete mit Einzelaktionen. Ab der 17. Spielminute legte die TSG einen Zahn zu und setzte den Gegner bis zur 16:10 Halbzeitführung mehr und mehr unter Druck. Nach der Pause konnte die TSG die Angriffsbemühungen der Gäste zunächst abwehren. Nach der Disqualifikation von S. Lenort – nach einer verunglückten Abwehraktion – nutzte Langenselbold die Verunsicherung und verkürzte bis auf 3 Tore. Angefeuert von den Zuschauern ging wieder ein Ruck durch die Mannschaft, wobei der Vorsprung auf bis zu 9 Tore ausgebaut wurde. An diesem Tag war es egal welcher TSG Akteur das Feld betrat, denn jeder fügte sich nahtlos in das Spielgeschehen ein.

Neben Boris Wolf, der in der entscheidenden Phase immer wieder von seinen Mitspielern in Szene gesetzt wurde, wusste auch der Youngster Max Seuring in Angriff und Abwehr zu überzeugen. Auch die bislang Verletzten Vogt und Kaiser fügten sich nahtlos in das Spielgeschehen ein und bieten nunmehr weitere Alternativen im Rückraum. Lange ausruhen nach dem Sieg kann sich die TSG allerdings nicht. Am nächsten Sonntag geht es zu der heimstarken HSG Dreieich, dort gilt es – wie auch in den folgenden Spielen – die Leistung weiter auszubauen.

 

Es Spielten:           J. Dins, J. Gathof 1, S. Lenort 3/2, S. May, T. Nubert 3, B. Wolf 7, M. Özgül 1, T. Vogel 5,

D. Lotz 1, S. Gilles 3, M. Seuring 2, M. Vogt 6/3, J. Kaiser 3

Spielfilm:               0:1, 4:2, 5:6, 8:8, (16:10), 19:13, 20:17, 30:21, 35:28

Zeitstrafen:           2/2

Siebenmeter:         TSG 5/5; TVL 5/5