Das der OFC II keine wirkliche Reserve ist und sie keineswegs einfach diese 2 Punkte in Bürgel hergeben werden war klar. So war es auch wenig verwunderlich das es den ein oder anderen ehemaligen Spieler, auf Seiten des OFC’s,  noch mal dazu bewegte sich ein Trikot überzustreifen und den alten Rivalen TSG Bürgel zu ärgern.
Das Spiel aus Sicht der TSG begann zerfahren und hektisch. Von der ersten Minute an zeigte sich die Körperliche Überlegenheit der Kickers im Mittelblock. Auf Grund dieser Tatsache dauerte es bis zur 3ten Minute bis das erlösende 1:0 für die TSG gefallen war. Verwundernd nur, das es nicht die eigene, sondern die Gästemannschaft wach rüttelte.
Der OFC kam nun immer besser ins Spiel und ging über eine robuste und aggressive Abwehr über das 1:1, 1:3 mit 1:5 in Führung. Durch viele Technische Fehler und unnötigen 1 gegen 1 Situationen verspielten die Jungs der TSG immer häufiger die Bälle. Bis zur Halbzeit konnte man zwar noch das ein oder andere Tor erzielen, hatte aber keine Chance den wurfgewaltigen Rückraum der Kickers in den Griff zu bekommen. Zur Halbzeit stand es dann 7:12 aus Sicht der Heimmannschaft.
Die Halbzeitansprache war klar und deutlich. Von Beginn an auf das Tempo drücken und die technischen Fehler in Grenzen halten um nicht, wie in der ersten Hälfte, einem weiteren Rückstand hinterher zu rennen. Doch leider vergebens. Die einzige Veränderung des Bürgeler Spiels war die Spielrichtung. Weiter verstand man es nicht über Tempo aus der Abwehr im Angriff zu einfachen Toren zu kommen. Des Weiteren ließen sich die technischen Fehler nicht minimieren. Der OFC hingegen verstand es seinen Vorsprung zu verwalten und gewann am Ende verdient mit 23:20.
Resümierend muss man sagen dass die 2te Männermannschaft das ganze Spiel über sich selbst der größte Gegner war. Ohne Spielwitz, Ballsicherheit und Geschlossener Abwehrarbeit und nur mit Einzelaktionen kann man gegen Erfahrene Mannschaften, wie der OFC, in der B-Klasse nicht bestehen. Es wird nötig sein in der kommenden Spielpause wieder die Ballsicherheit sowie das Tempospiel aus der Vorbereitung zu festigen und in die Köpfe der Spieler zu bekommen.

Es spielten: Tiemann, Reinholz (n.e.); Löffler (1), Müller (n.e.), Nöth (3), Schering (1), Nubert, Schwagereit (2), Werner (1), Onate (2), Fischer (4/1), Rieth (2/1), Lahaye (1), Seifert (3)