Mit einem Mal war ein Bruch im Spiel. Im Angriff ließ man sich durch die offensive Abwehr des Gegner den Zahn ziehen. Technische Fehler wurden am Laufband produziert und der Zug zum Tor fehlte völlig. In der Abwehr spielte man zu harmlos und ließ sowohl Gegner als auch Ball zu viel laufen. Vom Tempo der ersten Minuten war nichts mehr zu sehen, sowohl die Vorwärts- als auch die Rückwärtsbewegung schien in Zeitlupe abzulaufen. Das Resultat war ein 18:10 Rückstand zur Pause. Wer hoffte nach dem Pausentee eine andere Bürgeler Mannschaft zu sehen wurde enttäuscht. Man knöpfte da an, womit man in in der ersten Halbzeit aufhörte. Somit erspielte sich Dreieich einen in der Höhe völlig verdienten und ungefährdeten 34:19 Sieg. Auf Seiten der TSG blieben alle Spielerinnen unter ihren Möglichkeiten und der Kampfgeist war auch viel zu schnell gebrochen. Mehr kann und will man zu der gezeigten Leistung nicht sagen. Ob die ungewohnt frühe Anwurfzeit um 12.30 Uhr oder die sehr schwachen Schiedsrichter einen Anteil an diesem Debakel hatten, ist dahin gestellt.

Jetzt gilt es das Spiel aus den Köpfen zu verdrängen und zuversichtlich in das nächste Spiel zu gehen. Jede Spielerin kann wesentlich mehr als das Gezeigte von heute.