Zum Beginn des Spiels war allen Beteiligten klar, dass dieses Spiel nur mit Kampf und viel Ruhe positiv gestaltet werden kann. Zunächst ging man mit 1:0 in Führung, man tat sich dennoch sehr schwer gegen die fast perfekt stehende 6:0-Abwehr der Gäste. Folgedessen kam man mit 3:5 in Rückstand. Doch die TSG-Damen blieben ruhig und hielten den Rückstand gering, der dann auch beim 10:10 wieder egalisiert worden ist. Nun ging man wieder mit 11:10, 12:11, 13:12 immer wieder mit einem Tor in Führung. Durch zwei überhastete Aktionen, am Ende, gelang es nun den Gästen, die Fehler in Toren umzuwandeln und verdient mit 13:14 in Halbzeitpause zu gehen.

Aus dieser heraus  entwickelte sich die zweite Hälfte zu einer richtigen Abwehrschlacht. Die Abwehr der Gastgeber, gestützt von einer starken Torfrau, bewies waren Kampfgeist und zwang die Büdinger-Damen immer wieder zu technischen Fehlern. Doch leider konnte man dies nicht nutzen, um sich weiter abzusetzen. Nun hatten die Gäste wiederholt eine starke Phase und konnten mit 17:18 und 18:19 in Führung gehen. Doch auch dies steckte man weg und konnte mit 22:20 in Führung gehen, die ebenfalls nicht  reichte. Büdingen gelang der Anschlusstreffer und kam durch ein Zeitspiel wieder in Ballbesitz. Doch der letzte Wurf konnte erfolgreich geblockt werden. Somit gewann Bürgel verdient mit 22:21, da man den größeren Kampfgeist an den Tag legte.

Zu Letzt bleibt zu sagen, dass die Mannschaft kämpferisch über sich hinausgewachsen ist. Mit sehr viel Ruhe und Geduld konnten zwei wichtige Punkte eingefahren. Alle Spielerinnen, ob auf dem Spielfeld, der Bank oder der Tribüne gilt ein großes Lob.

Es spielten:
Jenny Guth, Lisa Califice; Sandra Lommatzsch, Jana Kopp, Nicki Kaiser, Bettina Fenn-Nubert, Elina Specht, Merit Specht, Fabienne Fleischhacker, Lynn Hoddersen, Lea Hoddersen.