Es war kein gutes Handballspiel, aber von Beginn an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich keine Mannschaft entscheidet absetzen konnte und die Spannung bis zum Ende hoch gehalten wurde. Nach verhaltenen 10 Min. zeigten die Bürgelerinnen eine gute und aggressive Abwehrarbeit und brachten den Gegner damit schier zur Verzweifelung. Die HSG fand kein Rezept gegen die stabil stehende Defensive und befand sich bei jedem Angriffsspiel nahe am Zeitspiel, was von dem schwachen Unparteiischen leider nicht regelgerecht gepfiffen wurde. Im Angriff waren die Damen aus Bürgel allerdings wie auch schon in den Spielen zuvor zu harmlos und ideenlos. Es wurde zu eng gespielt, der Ball nicht druckvoll durchgespielt und auch zu wenig Bewegung ins Angriffsspiel gebracht. So ging es mit einem 9:9 in die Halbzeit. In den zweiten 30 Min. schienen sich die Mädels der TSG einen kleinen Vorteil zu erspielen. Zu viele technische Fehler, inkonsequentes Abwehrverhalten und fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichters erstickten diesen jedoch im Keim. Gegen Ende der Partie verstanden es die Bürgelerinnen nicht, sich auf das Handballspielen zu konzentrieren sondern haderten immer wieder mit den Entscheidungen des Unparteiischen. So stand am Ende ein glücklicher und teilweise unverdienter 19:17 Erfolg für die Spielgemeinschaft auf dem Bogen am Zeitnehmertisch. Dieses Ergebnis zwingt nun die Damen aus Bürgel zum Ändern der Ziele für die laufende Saison und die Verantwortlichen zum Nachdenken.