Die Anfangsphase des Spiels begann vielversprechend, man konnte sich innerhalb der ersten drei Minuten mit 3:0 absetzen. Was dannach kam konnte sich keiner erklären. In der Abwehr wurde nicht mehr richtig gearbeitet und Mühlheim nutzte die Fehler von Bürgel und konnte sich von einem 4:2-Rückstand auf einen 4:8-Vorsprung absetzen. Nach einer Auszeit fanden die TSG-Damen nun wieder besser ins Spiel und konnten mit einem sehenswerten Treffer von Sandra Lommatzsch zum 7:8, gleichzeitig der Halbzeitstand, aufschließen. Doch bei dieser Aktion wurde sie in der Luft so gestoßen, dass sie sich beim aufkommen, dass Knie verdrehte. “Zum Schiedsrichter gebe ich keine Stellungnahme ab! Das hatte nichts mit Handball zu tun, was sich die Abwehr von Mühlheim teilweise erlaubte.” fügte Wolf nach dem Spiel hinzu.

In der zweiten Hälfte ging man nochmals voll zur Sache. Man konnte sich schnell wieder eine Führung erarbeiten. Doch diese konnte man leider nicht auf zwei oder drei Tore ausbauen, somit blieb es weiterhin eng. Die besten Chancen konnten nicht im Tor unter gebracht werden, immer wieder scheiterte man an der starken Gästetorhüterin. Auch drei Siebenmeter konnte man nicht verwandeln. “Bei allen Fouls hätte  man progressiv bestrafen müssen, immer wieder wurde man von hinten beschleunigt bzw. wurde umgerissen, doch leider blieben diese aus.” fügte Wolf noch hinzu.

Am Ende konnte man froh sein, dass man mit der letzten Aktion den Ausgleich schaffte. Es muss weiter im Angriff gearbeitet werden, denn da wurde ganz klar der Punkt verschenkt. Die Abwehr war gut, mit nur 15 Gegentreffern kann man zurfrieden sein, wobei der ein oder andere nicht den Weg ins Tor finden hätte dürfen.

Es spielten:
Lisa Califice, Jenny Guth; Lisa Pfeiffer, Sandra Lommatzsch, Nicki Kaiser, Jana Kopp, Hanna Pfeiffer, Lynn Hoddersen, Merit Specht, Bettina Fenn-Nubert, Elina Specht, Lisa Kaiser.