Die Gastgeberinnen agierten mit einer robusten 6:0 Deckung, an der sich die Bürgeler Mädels die Zähne ausbissen. Man war im Angriff nicht in der Lage den Ball schnell durchzuspielen, geschweige denn Druck auf die Lücken zu machen. Zu dicht stand man an der Gegenspielerin und man versuchte sich im gegnerischen 9m Raum den Ball zuzupassen. Die HSG hatte dagegen kaum Probleme die Deckung der Bürglerinnen zu knacken. Zu passiv wurde agiert und bei den einfachen Spielzügen des Gegners sah man lieber zu als sie zu unterbrechen. So kam es dann auch, dass Dreieich 3:7 davonziehen konnte und Bürgel nicht ein einziges Anzeichen von Gegenwehr entgegenbrachte. Nach einem Time Out regte sich nun aber doch Widerstand in der Mannschaft und Dreieich warf ab diesem Moment kein Tor mehr. Zum Halbzeitpfiff schafften die TSG Mädels noch den 7:7 Ausgleich.

Die zweite Hälfte sollte aber ein Spiegelbild der ersten sein. Bürgel war nicht in der Lage konsequent die Chancen herauszuspielen und sich von Dreieich abzusetzen. Zwar wurden auch wieder ein paar schöne Treffer aus dem Rückraum beigesteuert, aber dies ebbte mit jeder weiteren Spielminute wieder ab. Der Angriff ließ jeglichen Spielwitz vermissen und fiel eher durch Ballverluste auf als durch schöne Kombinationen. Fatal war auch wieder die Bilanz bei den 7m Würfen. Von vier Strafwürfen wurde einer getroffen.

Es war viel eher Glück als Können, dass die TSG am Ende mit 13:12 gewonnen hat, denn eigentlich hätte dieses Spiel keinen Sieger verdient gehabt.